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Fachtagung des BHP

Zulassen und Widerstehen - 52. Bundesfachtagung in Berlin

Am vergangenen Wochenende fand in Berlin die 52. Bundesfachtagung des BHP statt. Auch in diesem Jahr war die dreitägige Jahrestagung, die vom 23. bis 25. November in der Berliner Urania veranstaltet wurde, ein bunter Treffpunkt für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Studierende und Interessierte, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren.

Mit dem diesjährigen Tagungsthema „Zulassen und Widerstehen. Heilpädagogisch Handeln durch Dialog – Bindung – Beziehung“ stieß der BHP auf eine besonders positive Resonanz. Bereits im September war die Tagung, deren maximale Teilnehmerzahl auf 840 Besucher beschränkt ist, ausgebucht. Entsprechend lebhaft war der fachliche und berufspolitische Austausch vor Ort, was sich in zahlreichen Redebeiträgen der Besucher während der Vorträge und DenkRäume, aber auch im regen Treiben an den vielen Informationsständen im Foyer des Tagungsortes widerspiegelte.

Eingeleitet wurde die 52. Bundesfachtagung mit einem Statement von Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der vor einem voll belegten Saal die Bedeutung der Arbeit von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen für eine inklusive Gesellschaft hervorhob. Im Anschluss eröffnete Prof. D. Frank Nullmeier die Tagung mit seinem Vortrag zum Thema „Neue Wege in der Sozialpolitik? Entwicklungslinien des deutschen Wohlfahrtsstaates“. Die folgende Podiumsdiskussion stimmte die Besucher auf die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema ein.

In den darauffolgenden zwei Tagen erwarteten das Publikum insgesamt rund zweiundzwanzig Veranstaltungen. Die Besucher der Tagung konnten sich auch in diesem Jahr über einen vielfältigen Mix verschiedener Formate freuen – Filme, Vorträge, Diskussionen und zahlreiche DenkRäume diskutierten das Tagungsthema aus verschiedenen Perspektiven. Mit der Wahl des neuen Vorstandes des BHP und der Verleihung des Förderpreises des Internationalen Archivs für Heilpädagogik standen in diesem Jahr zwei besondere Veranstaltungspunkte auf dem Programm.

Auch das Rahmenprogramm der diesjährigen Bundesfachtagung konnte das Publikum überzeugen. Das Trio „muzet Royal“ stimmte die Besucher am Freitagmittag auf die Tagung ein, während der inklusive Chor „Nogat-Singers“ die Zuschauer am Samstagabend begeisterte. Zum Abschluss der Tagung rappte „Graf Fidi“ und unterhielt den Saal nicht nur mit seiner Musik, sondern auch mit seinen Antworten im folgenden Interview.

Weitere Informationen zu vergangenen und zukünftigen Bundesfachtagungen des BHP finden Sie auf www.heilpaedagogikwirkt.de

Ab März 2019 erhalten Sie die Tagungsdokumentation als Publikation im BHP Verlag. Vorbestellungen sind ab sofort per E-Mail möglich an: info@bhpverlag.de


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Auftaktkonferenz „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“

Am 06. November 2018 fand im dbb Forum in Berlin unter Beteiligung des BHP die Auftaktkonferenz für einen neuen Dialogprozess zur Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) statt.

Der nun beginnende Dialogprozess wird durch die Agentur für Bürgerbeteiligung Zebralog organisiert und moderiert. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das Institut für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH (IKJ) und die rechtliche Unterstützung leistet das Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement (IJOS GmbH).

Der Dialogprozess knüpft an die Debatten aus dem Jahr 2016 an, als bereits versuchte wurde, eine umfassende Novellierung des SGB VIII mit dem Ziel durchzuführen, eine sogenannte inklusive Lösung zu erreichen. Darunter versteht sich die Überführung von Teilhabeleistungen für Kinder mit Behinderung aus der Eingliederungshilfe des SGB XII (ab 2020 SGB IX) in das Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII.

Das Gesetzesvorhaben musste Ende 2016 vor dem Hintergrund starker Kritik an verschiedenen Stellen des Gesetzesentwurfs beendet werden. Im Jahr 2017 fanden weitere Austauschforen statt, die vor allem das Ziel verfolgten, Schwerpunktthemen herauszuarbeiten und ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen zwischen den Verbänden der Kinder- und Jugendhilfe und den Verbänden der Behindertenhilfe zu erreichen.

Der nun beginnenden Dialogprozess baut auf den Erfahrungen der vergangenen gut 2 ½ Jahre auf und beinhaltet vier Kernthemen, die im Mittelpunkt des Diskurses stehen:

  • Besserer Kinderschutz und mehr Kooperation (bspw. mit Kinder- und Jugendärzt*innen und weiteren Akteuren der Gesundheitsdienste)
  • Wirksames Hilfesystem / Weniger Schnittstellen / Mehr Inklusion
  • Fremdunterbringung: Kinderinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken
  • Prävention im Sozialraum stärken

Der weitere Dialogprozess wird durch eine Arbeitsgruppe gesteuert, der 50 Personen angehören werden. Vertreter*innen der Berufsverbände sind dabei nicht vorgesehen. Flankiert wird die Arbeit der Arbeitsgruppe durch sogenannte Fokusgruppen. Der BHP wird sich dabei in der Fokusgruppe Fachkräfte einbringen. Zudem wird der BHP über seine Vernetzung mit der AGJ, dem AFET und dem Deutschen Verein eng an die Arbeit der Arbeitsgruppe angebunden sein. Bis Ende 2019 sollen im Rahmen des Dialogprozesses die Grundlagen für einen Gesetzesentwurf geschaffen werden, der in der ersten Jahreshälfte 2020 erstellt werden soll.

Der BHP teilt die Position der großen Mehrheit der Fach- und Wohlfahrtsverbände, dass eine Überführung der Teilhabeleistungen von Kinder und Jugendlichen mit Behinderung in das SGB VIII notwendig ist, um Kinder und Jugendliche mit Behinderungen von keinen Leistungen des SGB VIII auszuschließen und um den Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu stärken. Hierfür bedarf es einer Prüfung aller Rechtsansprüche im SGB VIII in Bezug auf die Fragestellungen, ob diese effektive Hilfestellung für Kinder, Jugendliche mit Behinderungen sowie deren Erziehungssorgeberechtigten vorhalten und an welchen Stellen Veränderungen notwendig werden.

Der BHP wird sich in den kommenden Monaten zentral mit der Frage beschäftigen, ob und wenn ja, welche behinderungsspezifischen Leistungen für eine effektive und wirksame inklusive Kinder- und Jugendhilfe gebraucht werden.

Weitere Informationen: www.mitreden-mitgestalten.de


heilpaedagogik.de, Ausgabe 2018-4

heilpaedagogik.de: Themenheft "Pränatales Leben" erschienen

Die aktuelle Ausgabe der BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de ist erschienen. Mit dem aktuellen Themenheft "Pränatales Leben" setzt die Ausgabe einen Fokus auf das Thema Pränataldiagnostik. Zudem informiert die heilpaedagogik.de über aktuelle berufspolitische Themen sowie über die verbandliche Arbeit des BHP.

Mitglieder des BHP erhalten die BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de vierteljährlich kostenfrei frei Haus. Nichtmitglieder können die Fachzeitschrift als Einzelexemplar oder im Abonnement beziehen.

Jetzt das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe anschauen und die BHP Fachzeitschrift online kaufen: Bhpverlag.de/Fachzeitschrift Heilpaedagogik


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Internationales Archiv für Heilpädagogik: Förderpreise ausgelobt

Am 28. September wurden im Internationalen Archiv für Heilpädagogik in Trebnitz die Förderpreise für das Jahr 2018 vergeben. Mit dem Förderpreis zeichnete das Kuratorium des Internationalen Archivs zwei herausragende Abschlussarbeiten der Heilpädagogik aus. Die feierliche Übergabe wird auf der diesjährigen Bundesfachtagung des BHP in Berlin stattfinden.

Die Förderpreise gingen in diesem Jahr an Frau Sabine Hof, die für ihre Fachschularbeit mit dem Titel "Leitbild oder Leidbild – Sichere Bindung in der stationären Jugendhilfe" ausgezeichnet wurde. Herr Markus Lohmann erhielt den Förderpreis für seine Masterarbeit zum Thema "Der Diskurs über Verhaltensauffälligkeiten und verhaltensauffällige Kinder/Jugendliche in wichtigen Zeitschriften der Heil- und Sonderpädagogik während der NS-Zeit".

Die feierliche Übergabe der Förderpreise findet auf der diesjährigen Bundesfachtagung des BHP in der Berliner Urania am 25. November statt. Beide Arbeiten werden in Buchform veröffentlicht und auf der Bundesfachtagung sowie im Anschluss im BHP Verlag erhältlich sein.

Der Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten der Heilpädagogik wird alle zwei Jahre vom Internationalen Archiv für Heilpädagogik in Zusammenarbeit mit dem Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e. V. verliehen. Er dient der Nachwuchsförderung und unterstützt Recherche- und Forschungsmöglichkeiten zu Themen der Heilpädagogik im Internationalen Archiv. Pro Ausbildungsstätte können im Rahmen eines Ausschreibungsturnus maximal zwei Arbeiten eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Förderpreis erhalten Sie auf der Website des Internationalen Archivs für Heilpädagogik.


52. BHP Bundesfachtagung 2018 ausgebucht: Warteliste eingerichtet

Die 52. BHP Bundesfachtagung 2018 ist ausgebucht. Interessierte können sich jedoch weiterhin anmelden und werden auf eine Warteliste aufgenommen.

Nach einer überaus positiven Resonanz bei den Anmeldezahlen der diesjährigen 52. BHP Bundesfachtagung ist die maximale Teilnehmerzahl für die Tagung erreicht. Ab sofort werden Anmeldungen auf einer Warteliste vermerkt. Nachrücker werden informiert, sobald wir ihnen eine Teilnahme an der Bundesfachtagung zusagen können.

Das Motto der diesjährigen Bundesfachtagung lautet "Zulassen und Widerstehen. Heilpädagogisches Handeln durch Dialog — Bindung — Beziehung". Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmenden ein umfangreiches Tagungsprogramm mit zahlreichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und DenkRäumen. Außerdem ist die Veranstaltung eine ideale Gelegenheit sich mit Berufskolleginnen und -kollegen zu fachlichen und berufspolitischen Themen auszutauschen.

Das Programm zur 52. Bundesfachtagung können Sie hier anschauen.


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Informationen zur tariflichen Eingruppierung

Der BHP hat gemeinsam mit der Gewerkschaft Ver.di einen Flyer mit Informationen zur tariflichen Eingruppierung von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen erstellt. Das Faltblatt bietet Informationen rund um die tarifliche Eingruppierung, die Stufenzuordnung und den Urlaubsanspruch von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind im TVöD im Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) abgebildet. Für die Tätigkeitsmerkmale von Heilpädagogen/innen sieht der SuE bei der Eingruppierung in die entsprechende Entgeltgruppe eine Unterscheidung zwischen Fachschul- und Hochschulabschluss vor. Heilpädagogen/innen mit Fachschulabschluss und entsprechender Tätigkeit sind in die Entgeltgruppe S9, Heilpädagogen/innen mit einem Hochschulanschluss in die Entgeltgruppe S11b eingruppiert.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer, welchen Sie hier im PDF-Format herunterladen können: [wpfilebase tag=file id=1140 tpl=download-button /]


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BHP Gebührenempfehlung aktualisiert

Der BHP hat zum 17. September 2018 die BHP Gebührenempfehlung für zertifizierte heilpädagogische Leistungsanbieter aktualisiert. Der Gebührensatz wurde um im Durchschnitt 4,2 Prozent erhöht, um die tariflichen Entwicklungen sowie die Preisänderungen für Sachkosten in den vergangenen zwei Jahren abzubilden.

Für heilpädagogische Leistungen im direkten Klientenkontakt beträgt der Entgeltsatz pro Behandlungseinheit (45 + 15 Minuten) 64,40 EUR. Für mobile heilpädagogische Leistungen sind laut Gebührenempfehlung 79,00 EUR angesetzt. Die BHP Gebührenempfehlung wird anhand von gemittelten Werten berechnet und dient als Richtwert für die Vergütung heilpädagogischer Leistungen in freien Praxen. Sie wird alle zwei Jahre aktualisiert und zertifizierten heilpädagogischen Praxen sowie Leistungsträgern der Eingliederungshilfe zur Orientierung zur Verfügung gestellt.

Die aktuelle BHP Gebührenempfehlung können Sie hier herunterladen: [wpfilebase tag=file id=1139 tpl=download-button /]


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Ringvorlesung zum Bundesteilhabegesetz

Im Wintersemester 2018/19 veranstaltet die Sozialwissenschaftliche Fakultät der Hochschule Zittau/Görlitz in Kooperation mit dem TRAWOS-Institut die öffentliche Ringvorlesung „Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und seine (möglichen) Folgen für die Region". Die Vorlesungsreihe wird durch BHP Geschäftsführer Kai-R. Timpe eröffnet, der in seinem Vortrag die Chancen und Herausforderungen des BTHG aus heilpädagogischer Perspektive beleuchtet.

Im Rahmen der Ringvorlesung zum Bundesteilhabegesetz kommen unterschiedliche Akteure und Akteurinnen zu Wort, um Chancen und Barrieren auszuloten, die mit der Umsetzung des BTHG verbunden sind. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für Anmeldungen zu allen oder auch nur zu einzelnen Terminen der Ringvorlesung besuchen Sie bitte die folgende Website: www.hszg.de/bthg.

Studierende der HSZG können kostenfrei teilnehmen. Für Menschen mit Behinderungen gelten ermäßigte Preise.

Hier können Sie den Flyer zur Ringvorlesung herunterladen: [wpfilebase tag=file id=1138 tpl=download-button /]


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BHP im Gespräch mit Bayerischer Staatministerin Kerstin Schreyer

BHP Landesbeauftragter in Bayern, Lutz Richter, und BHP Geschäftsführer Kai-Raphael Timpe trafen am 24.08.2018 die Bayerische Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Integration und Familie, Kerstin Schreyer, in München. Das Gespräch fand auf Initiative des BHP statt, um einen Gesprächsfaden mit Staatsministerin Schreyer, die seit März 2018 im Amt ist, zu beginnen und den BHP als Ansprechpartner für Themen und Fragen rund um die Heilpädagogik vorzustellen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen besonders die folgenden Themen:

  • der Fachkraftstatus von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ohne die Erstqualifikation zur Erzieherin/zum Erzieher in den Regelkindertagesstätten,
  • die Möglichkeiten heilpädagogischer Fachdienste zur Beratung des Kitafachpersonals sowie zur Bildung von Kleingruppen im Rahmen von Integrationsleistungen in Regelkindertagesstätten und
  • die Beschäftigungsmöglichkeit von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in ambulanten Diensten der Hilfen zur Erziehung.

Ziel des BHP ist es unter anderem, den Handlungsspielraum der heilpädagogischen Fach- und Integrationsdienste in den Kindertageseinrichtungen auszuweiten. Insbesondere die Angebote solitärer heilpädagogischer Anbieter (Praxen oder mobile Dienste) werden in der Praxis in vielen Fällen so ausgestaltet, dass das Handlungsspektrum für die Fachdienstarbeit nahezu ausschließlich direkt am leistungsberechtigten Kind gesehen wird. Gruppenarbeit, Elternberatung und die Beratung des Kitafachpersonals werden nicht beziehungsweise kaum durchgeführt. Insbesondere das Beraten und Coachen des Fachpersonals in der Kindertageseinrichtung sieht der BHP als eine zukünftige Kernaufgabe von heilpädagogischen Fachdiensten an.

Zum Abschluss des konstruktiven Austausches wurden weitere Gespräche zur Vertiefung der Diskussion vereinbart.


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Schlichtungsstelle auch zuständig bei Konflikten über Sozialleistungen

Die unabhängige Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) kann auch eingeschaltet werden, wenn es um Konflikte bei der Genehmigung von Sozialleistungen geht. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des Professors für Sozial- und Gesundheitsrecht, Recht der Rehabilitation und Behinderung (Universität Kassel), Felix Welti, das vergangenen Mittwoch veröffentlicht wurde.

Das Rechtsgutachten wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen erstellt, um die Reichweite des Behindertengleichstellungsgesetzes zu klären und den Kompetenzbereich der Schlichtungsstelle zu definieren. Die Schlichtungsstelle könne Menschen mit Behinderungen bei der Durchsetzung ihres Rechts nun noch besser unterstützen, schätzt Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Ergebnisse des Gutachtens ein.

An die unabhängige Schlichtungsstelle können sich Einzelpersonen und Verbände kostenfrei und ohne Hürden wenden, wenn sie ihr Recht auf Barrierefreiheit oder das Verbot der Benachteiligung durch Dienststellen und Einrichtungen der Bundesverwaltung verletzt sehen. Sie ist angesiedelt beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, ist jedoch unabhängig.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen: [wpfilebase tag=file id=1135 tpl=download-button /]

Das vollständige Gutachten ist hier abrufbar: [wpfilebase tag=file id=1134 tpl=download-button /]

Informationen zur Schlichtungsstelle nach nach § 16 BGG lesen Sie hier: www.behindertenbeauftragter.de