Julia Fischer in den Vorstand der LIGA Selbstvertretung Thüringen gewählt
Im Oktober 2020 wurde Julia Fischer, BHP Mitglied und Landesfachgruppensprecherin für Erwachsene Menschen mit Behinderung/Thüringen, zu einem von neun ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern der LIGA Selbstvertretung Thüringen e.V. (LIGA SV TH) gewählt. Ihre zukünftige Vorstandsarbeit wird maßgeblich von Fischers praktischen und wissenschaftlichen (Er-)Kenntnissen als Heil-, Sonder- und Integrationspädagogin geleitet. Zudem vertrit Julia Fischer den BHP e.V. als assoziiertes Mitglied in der LIGA SV TH.
Die LIGA SV TH versteht sich als Dachverband der politischen Interessenvertretung der Selbstvertretungs-Organisationen von Menschen mit Behinderungen in Thüringen und wurde im Sommer 2018 in Jena gegründet. Sie bündelt Maßnahmen zur Mitgestaltung der Behindertenpolitik und stimmt diese, insbesondere durch die Mitwirkung an der Gesetzgebung durch die Zusammenarbeit mit der Landesregierung, den Kommunen und den der LIGA zugehörigen Verbänden und Vereinen der Selbstvertretung, gemeinsam ab. Dabei versteht sich die LIGA SV TH als Ansprechpartner von betroffenen Akteuren in Thüringen, aber auch von Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit. Diese werden von der LIGA als Experten in eigener Sache bei der Umsetzung der UN-BRK und des Bundesteilhabegesetzes begleitet. Ziel der LIGA SV TH ist es, die Stimme der Verbände behinderter Menschen zu stärken.

Erste BHP Online Bildungsreise mit positiver Resonanz
Mit einem Abschlussvortrag von Herrn Dr. Martin Stahlmann zum Thema "Faszination Heilpädagogik – über die Perspektiven einer Profession mit Zumutungen" endete am vergangenen Freitag das erste mehrtägige Online-Bildungsformat des BHP. Als Alternative zur Bundesfachtagung, die vor dem Hintergrund der Kontaktbeschränkungen und der Veranstaltungsverbote im Rahmen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, erhielt der virtuelle Bildungsmonat von vielen Teilnehmenden eine positive Resonanz. Im gesamten Monat November veranstaltete der BHP beinahe an jedem Werktag eine Fachveranstaltung, an der via Online-Videokonferenz teilgenommen werden konnte.
Insgesamt 220 Teilnehmende besuchten eine oder mehrere der insgesamt 17 Veranstaltungen. Dabei bot sich den virtuellen Bildungsreisenden ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Vorträgen und Diskussionsräumen zu aktuellen Diskursen der Heilpädagogik. Auch die verschiedenen Plattformen zur berufspolitischen Diskussion, wie der BHP Stammtisch Heilpädagogik oder die Diskussionsrunde zur Novellierung des Berufsbildes Heilpädagoge/Heilpädagogin, wurden von vielen Teilnehmenden für den gemeinsamen Austausch genutzt. Zum ersten Mal fand in diesem Jahr auch die Mitgliederversammlung des BHP e.V. als Videokonferenz statt. Das Protokoll zur Versammlung sowie eine ausführliche Rückschau zur BHP Online Bildungsreise lesen Sie in der kommenden Ausgabe der BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de.
15 Jahre Internationale Zusammenarbeit: IGhB feiert 15-jähriges Bestehen
Die Internationale Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB) begeht ihr 15-jähriges Bestehen:
Blick zurück …
"Heilpädagogik in Praxis, Forschung und Ausbildung -
Aktuelle Beiträge zum Profil einer Handlungswissenschaft": so lautete der Titel des ersten Internationalen Kongresses für Heilpädagogik (nach dem zweiten Weltkrieg), den die vier Berufs- und Fachverbände für Heilpädagogik aus den Ländern Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz gemeinsam mit Gästen aus neun europäischen Nachbarstaaten vom 18. – 20. November 2005 in Ulm durchführten. Dieser Kongress war gleichzeitig der Anlass für die Gründung der Internationalen Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB) mit dem Ziel, eben diesen internationalen Austausch weiter zu fördern, pflegen und fortzuentwickeln, um die Profession der Heilpädagogik in Praxis, Forschung und Lehre zu stärken. Eckpunkte der gemeinsamen Zusammenarbeit sind der regelmäßige Austausch, die Entwicklung der Leitlinien der IGhB, die Weiterentwicklung und Sicherung der Profession in den einzelnen Mitgliedsländern und die Durchführung von Veranstaltungen wie beispielsweise des zweiten Kongresses im Jahr 2015.
… nach vorne!
Das 15-jährige Bestehen sollte im Rahmen eines dritten Kongresses 2020 gewürdigt werden. Die Auswirkungen und Erfahrungen mit der Corona-Pandemie machten es schon frühzeitig notwendig, auf eine Präsenzveranstaltung zu verzichten und nach Alternativen zu suchen.
Einerseits bedauern die Mitglieder der IGhB die Absage einer Präsenzveranstaltung – andererseits haben uns digitale Möglichkeiten neues Arbeiten ermöglicht.
Der große Nutzen dieser Erfahrung wird sein, dass die IGhB zukünftig digitale Meetings viel häufiger nutzen und damit Ressourcen sparen wird, ohne auf die wertvollen persönlichen Begegnungen ganz zu verzichten.
Lassen Sie sich inspirieren von den kurzen Filmspots einzelner Mitglieder der IGhB, die darstellen, warum sie sich engagieren und was sie an der gemeinsamen Arbeit schätzen!
Lesen Sie hier das Grußworte und die Glückwünsche einer der Gründungspräsidentinnen der IGhB, Annette Paltzer, 1. Co-Präsidentin der IGhB, Schweiz:

"Ich wünsche der IGhB alles Gute zu ihrem 15-jährigen Bestehen. Meine Hoffnung ist, dass die Heilpädagogik sich in dieser Zeit der Not durch Corona und der globalen Konflikte noch besser und internationaler vernetzt. In der Kommunikation ist nicht nur die fachliche Verständigung sondern auch ein Verständnis der menschlichen Bedürfnisse in den einzelnen Ländern von Nöten.
Ich wünsche mir, dass die Inklusion auf dieser Basis mithilfe der IGhB international Fortschritte machen kann."
BHP-Anwaltshotline für Selbstständige im BHP
Wer sich als Heilpädagogin oder Heilpädagoge selbstständig macht, wird im Laufe der Zeit mit einer Vielzahl von sozialrechtlichen Fragestellungen konfrontiert. Zugleich ist eine fachlich fundierte Rechtsberatung kostenintensiv und die Suche nach einem Spezialisten, der sich mit heilpädagogischen Anbietern auskennt, kann langwierig sein. Die BHP Agentur bietet daher seit vielen Jahren eine Rechtsberatung für BHP-zertifizierte Anbieter mit heilpädagogischer Praxis, Einrichtung oder Dienst an.
Ab sofort können auch selbstständige Mitglieder des BHP sowie Mitglieder, die an einer Selbstständigkeit interessiert sind, von diesem Angebot profitieren. Die BHP-Anwaltshotline ermöglicht es ihnen, mit einem im Sozialrecht fachlich besonders ausgewiesenen Anwalt, Anliegen oder Probleme zu erörtern, die einer juristischen Beurteilung bedürfen. Sie erhalten konkreten anwaltlichen Rat beziehungsweise Handlungsempfehlungen. Gegenstand der Erörterung kann ebenfalls ein Schriftwechsel sein, der auch vorab zur Prüfung übersandt werden kann. Eine individuelle Vertretung ist in dieser Beratungsleistung nicht enthalten.
BHP-Mitglieder zahlen für diese Leistung eine Jahrespauschale von 145,- Euro inkl. Umsatzsteuer. Durch den BHP zertifizierte Praxen, Einrichtungen und Dienste können die Anwaltshotline weiterhin zum Vorteilspreis von 95,- EUR inkl. Umsatzsteuer in Aspruch nehmen. Die Beratungsleistung umfasst insgesamt zwei Zeitstunden im Jahr.
Sie sind BHP-Mitglied und möchten die Anwaltshotline in Anspruch nehmen? Senden Sie den ausgefüllten Antragsbogen an Elvira.Haase@bhponline.de oder postalisch an die BHP Agentur, Herzbergstr. 84, in 10365 Berlin.
Hier können Sie die Regelungen und den Antragsfragebogen für die BHP-Anwaltshotline herunterladen:
BHP-Anwaltshotline für selbstständige BHP-Mitglieder: [wpfilebase tag=file id=1396 tpl=download-button /]
BHP-Anwaltshotline für zertifizierte heilpädagogische Anbieter:[wpfilebase tag=file id=1397 tpl=download-button /]
Caritas lehnt Zahlung einer Corona-Prämie ab
Am vergangenen Dienstag hatten die Dienstgeber- und die Mitarbeiterseite der Caritas in einer Sondersitzung der Bundeskommission über eine Auszahlung einer Corona-Prämie für die 650.000 Beschäftigten noch in diesem Jahr verhandelt. Ein Beschluss ist dabei nicht zustande gekommen.
Die Mitarbeiterseite der Caritas hatte eine Einmalzahlung beantragt, die sich an dem Corona-Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes orientiert. Die Dienstgeberseite wollte die Einmalzahlung aber mit wesentlichen Eingriffen in die Urlaubsregelungen verbinden. Sie hätten dauerhaft Verschlechterungen insbesondere für langzeit erkrankte Beschäftigte mit sich gebracht. Diese Verknüpfung hat die Mitarbeiterseite entschieden zurückgewiesen.
Weitere Informationen lesen Sie hier.
Zum Tod von Wolfgang Jantzen (1941-2020)
„Menschliche Natur ist immer soziale Natur“ (Jantzen 2002: 1)
Dass das, was wir sind und wie wir sind, immer als Ergebnis des Sozialen gelesen werden muss, war eine unverrückbare Erkenntnis im Jantzen’schen Werk, begonnen mit frühen Schriften wie seiner Dissertation „Sozialisation und Behinderung“ aus dem Jahr 1974, grundgelegt in den beiden immer noch viel zu wenig beachteten Bänden „Allgemeine Behindertenpädagogik“ (1987 und 1990) und in den letzten Jahren ausgeweitet auf de-koloniale und anti-rassistische Diskurse.
Nun ist Wolfgang Jantzen im Alter von 79 Jahren verstorben. Er hatte noch so viel vor: Aus persönlichem Gespräch und einer Notiz seiner (inzwischen einer Enzyklopädie gleichenden) Homepage ist zu entnehmen: „Ziel ist es, eine allgemeine Theorie sozialer, intersubjektiver Räume zu entwickeln, von denen Vygotskijs Zone der nächsten Entwicklung ein fundamentaler Spezialfall ist, dessen Aufhellung die elementare Einheit pädagogischer Prozesse zu liefern verspricht“ (vgl. URL: http://www.basaglia.de/Vita/vita.html - abgerufen am 24.11.2020). Dazu scheint Wolfgang Jantzen nicht mehr gekommen zu sein.
Wolfgang Jantzen hat nicht nur den Diskurs um die „Einheit pädagogischer Prozesse“ im Sinne der Schaffung einer Allgemeinen Pädagogik, die wirklich alle Individuen umfasst, geprägt, er hat auch maßgeblich den Diskurs um das De-Institutionalisieren und um das Re-Konstruieren von Lebensgeschichten schwerst beeinträchtigter Menschen im Sinne der Rehistorisierung ihrer oftmals von Isolation und Gewalt geprägten Lebensgeschichten gestaltet.
Erfreulich bleibt, dass wir noch so viele unentdeckte, weiter zu fassende und vor allem in praxisverändernde Prozesse zu überführende, Impulse und Erkenntnisse von ihm erhalten haben. Schmerzlich bleibt seine zuweilen gezielte Unterrepräsentanz im aktuellen Diskurs um Teilhabe und Inklusion.
Sein Werk bleibt Herausforderung und Auftrag zugleich, es sucht nach Personen, die es verstehen, bewahren und weiterführen.
Wer Wolfgang gekannt hat, weiß, dass er hart in der Sache und auch gegenüber anderen sein konnte. Er war aber seinen Dialogpartner*innen dennoch zugewandt und im Grunde genommen mit einem sehr weichen Kern ausgestattet – so möchten wir ihn in respektvoller Erinnerung behalten.
Prof. Dr. Erik Weber
Jantzen, Wolfgang (2002). Gewalt ist der verborgene Kern von geistiger Behinderung. Vortrag auf der Tagung „Institution = Struktur = Gewalt“ des Fachverbandes Erwachsene Behinderte und des Heimverbandes Schweiz am 18.11.2002 in Olten (Schweiz). URL: http://www.basaglia.de/Artikel/Olten2002.htm#_ftn1 (Abruf am 24.11.2020)
BHP und ver.di: „Doppelt kann mehr!“ - Offensive Doppelmitgliedschaft 2021
Der BHP e.V. unterstützt die Initiative von HeilpädagogInnen in der Gewerkschaft ver.di in der Offensive Doppeltmitgliedschaft 2021. Vom 01. Oktober 2020 bis 31. Dezember 2021 erstattet der BHP e.V. seinen Mitgliedern die Hälfte des Mitgliedsbeitrages, wenn die Neumitgliedschaft in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di über die Mitgliedsnummer nachgewiesen wird.
Zur Erläuterung:
Der BHP e.V. tritt seit vielen Jahren mit seinen tarifpolitischen Forderungen bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die Belange seiner Mitglieder ein. Diese Bestrebungen führten in der Vergangenheit und bis heute dazu, dass die führenden hauptamtlichen Vertreterinnen und Vertreter ver.dis unser Anliegen einer angemessenen Eingruppierung von HeilpädagogInnen verstehen und nachvollziehen können, aber nicht ausreichend Druck aufgebaut werden kann, um die tariflichen Forderungen unserer Berufsgruppe über die hauptamtliche Kooperation zwischen dem BHP und der Gewerkschaft durchzusetzen.
Die Gewerkschaften arbeiten grundsätzlich orientiert an den Forderungen ihrer Mitglieder, die von der Basis in die Gremien der Gewerkschaft eingespeist und von dort aus weitergetragen, bearbeitet und im Idealfall durchgesetzt werden können.
Der BHP e.V. ist keine Gewerkschaft und kann, z. B. in Tarifverhandlungen, seine Forderungen nicht unmittelbar einspeisen oder gar eingreifen. Als Verband können wir nur mittelbar über unsere Kontakte für die Anliegen von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen werben. Tatsächliche Forderungen stellen und wirkungsvollen Druck aufbauen können daher ausschließlich und unmittelbar die Mitglieder der Gewerkschaften, die diese Anliegen von der Basis in die Gremien der Gewerkschaften einspeisen– und hier kommt unsere Offensive ins Spiel!
Dabei spielt der Organisationsgrad einzelner Berufsgruppen und die aktive Mitwirkung am Gewerkschaftsgeschehen eine zentrale Rolle. Um die Initiative von HeilpädagogInnen als Mitglieder bei ver.di zu unterstützen laden wir Sie ein, jetzt Mitglied bei ver.di zu werden und unterstützen Ihre Entscheidung mit einer Teilerstattung Ihres Jahresbeitrages im BHP e.V. Die Dienstleistungsgewerkschaft verhandelt federführend mit dem Deutschen Beamtenbund die Tarife mit den öffentlichen Arbeitgebern – hinter ihr versammeln sich derzeit alle anderen Gewerkschaften in den Verhandlungen um Sozial- und Erziehungsdienst.
Nutzen Sie die Möglichkeit, aktiv an einer verbesserten Tarifsituation von HeilpädagogInnen mitzuwirken und auf eine Anpassung der Entgelte hinzuarbeiten.
Bei Fragen, Anregungen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich gerne an die Bundesgeschäftsstelle des BHP e.V. oder direkt an Doris Albert, stv. Geschäftsführerin: doris.albert@bhponline.de.
Alle Informationen zur Aktion Doppelmitgliedschaft können Sie dem Flyer zur Aktion entnehmen: [wpfilebase tag=file id=1393 tpl=download-button /]
#ZuversichtAlsHaltung: Im Gespräch mit Marta Horňáková
In diesem Interview aus unserer Reihe #ZuversichtAlsHaltung spricht Doris Albert, stellvertretende Geschäftsführerin des BHP, mit Marta Horňáková, Professorin am Lehrstuhl für Heilpädagogik an der Pädagogischen Fakultät der Comenius Universität in Bratislava. Im Gespräch, welches in diesem Sommer aufgenommen wurde, geht es um die Ausbildungssituation für (angehende) HeilpädagogInnen an der Universität Bratislava und über die Auswirkungen der Coronakrise für die Lehre und die Studierenden.
Mit unserer Kampagne #ZuversichtAlsHaltung sprechen wir regelmäßig mit unseren Mitgliedern, HeilpädagogInnen und KooperationspartnerInnen über ihre Erfahrungen in der Corona-Pandemie. Dabei steht im Vordergrund, welche Auswirkungen das Virus auf die verschiedensten Aspekte der Arbeit von HeilpädagogInnen genommen hat und weiterhin haben wird.
Internationaler Tag der Kinderrechte - Bericht zur UN-Kinderrechtskonvention in Einfacher Sprache
Zum heutigen Internationalen Tag der Kinderrechte veröffentlicht das Netzwerk Kinderrechte den Bericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland in Einfacher Sprache. Kinder können sich durch komplizierte Ausdrücke von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen fühlen und werden so an einer Beteiligung gehindert. Das Netzwerk Kinderrechte macht daher am Internationalen Tag der Kinderrechte darauf aufmerksam, dass auch Kinder ihre Rechte kennen und verstehen müssen, um diese wahrnehmen und einfordern zu können.
Hier können Sie den Bericht in Leichter Sprache abrufen: www.netzwerk-kinderrechte.de
Die National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention e.V. ist ein Zusammenschluss auf Bundesebene von 105 Organisationen zur Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes. Sie setzt sich seit vielen Jahren nachdrücklich für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und für die Etablierung von strukturellen Partizipationsformen für Kinder und Jugendliche ein.
Initiative „Mehr wert als ein Danke“ übergibt 53.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages
Foto: Tom Maelsa
Die Initiative „Mehr wert als ein Danke“ übergab heute Nachmittag 53.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages. Die Sozialunternehmen und Verbände hinter der Initiative, darunter auch der BHP, konnten bundesweit mehr als 53.000 Unterschriften sammeln, um auf ungerechte Arbeitsbedingungen in der Sozialwirtschaft hinzuweisen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hatten sich im Frühjahr über 120 Stiftungen, Verbände, Einrichtungen und Dienste aus der gesamten Freien Wohlfahrtspflege bundesweit zusammengeschlossen, um drei zentrale Forderungen für die Mitarbeitenden in Sozialunternehmen an die Politik und Gesellschaft zu adressieren: Bessere Arbeitsbedingungen, gerechteren Lohn und mehr Wertschätzung.
Weitere Informationen zur Petition auf der Webseite: www.mehr-wert-als-ein-danke.de/




