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Kindliche Mehrsprachigkeit kompetent begleiten - Chancen einer mehrsprachigen Bildung und Erziehung

"Jede neue Sprache ist ein weiterer Existenzraum" – Kübra Gümusay

Ein wichtiger Auftrag der Heilpädagogik ist es, Kindern Wege zu eröffnen, wie sie mit der Außenwelt kommunizieren können. Gerade in Bezug auf die erwartete "Schulfähigkeit" spielt das Beherrschen der deutschen Sprache eine große Rolle. Bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern, die in heilpädagogischen Handlungsfeldern womöglich eine kognitive Beeinträchtigung mitbringen, stellt dies häufig ein scheinbar unerreichbares Ziel dar.

Bisher ist diese Thematik in der Heilpädagogik nach wie vor unterbeleuchtet, obwohl sie zum Teil tagtägliche Realität vieler Kinder, Familien und auch Fachkräfte darstellt.

Warum ist das so?

Welche Mythen existieren über die mehrsprachige Bildung und Erziehung?
Wann ist eine Sprachförderung und wann eine Sprachtherapie nötig?

Was hat Sprache mit Identität zu tun?

Wo steht die Wissenschaft in der multilingualen Bildung und Erziehung?

Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • Bedingungen und Faktoren von Erst- und Zweitspracherwerb beschreiben,
  • Zusammenhang zwischen Sprachen, Identität und Diskriminierung verstehen,
  • die eigene professionelle Haltung reflektieren,
  • den Ansatz des Translanguaging für die Einrichtung umsetzen,
  • Elternberatung in Bezug auf kindliche Mehrsprachigkeit erfolgreich gestalten,
  • Methoden der vielsprachigen Bildung und Erziehung beherrschen.


  • Jedes Kind ist einzigartig. Heilpädagogische Begleitung von Eltern im Umgang mit der Diagnose einer Beeinträchtigung ihres Kindes

    Eltern, deren Kinder schwer erkrankt sind oder eine Behinderung haben, sehen sich in den ersten Lebensjahren oft mit einer neuen Lebensrealität konfrontiert. Nicht immer konnten sie sich auf diesen Lebensweg vorbereiten. Abschieds- und Trauerprozesse fordern Raum, Verwandte und Freund:innen reagieren nicht immer unterstützend und die sozialrechtlichen Bedingungen erscheinen voller Fallstricke und Barrieren.

    Nach der Diagnose beginnt für die Eltern oft ein langer Weg, um passende Hilfeleistungen, Informationen und Unterstützung zu bekommen. Noch dazu ist die altersgerechte Entwicklung des Kindes nicht mehr selbstverständlich.

    Heilpädagog:innen sind in der Begleitung der Kinder tätig und nehmen die Eltern dabei in den Blick. Die Emotionen der Eltern bekommen Raum und werden feinfühlig reflektiert. In dem Zusammenhang wird die Bedeutung von peer-Gruppen betont und möglichst Zugänge und Kontakte hergestellt.

    Gleichzeitig wird das Kind immer wieder mit seinen Ressourcen und seiner Einzigartigkeit in den Mittelpunkt gerückt, und die Familie wird aus seiner Perspektive betrachtet.

    Darüber hinaus versteht sich die:der Heilpädagog:in als advokatorische Begleitung und berät zu Leistungsansprüchen, begleitet auf Wunsch zu Leistungsträgern und anderen Institutionen und sorgt für Informationen im Sinne des Kindes und der Familie.

    Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • verschiedene Verarbeitungs- und Bewältigungsstrategien beschreiben,
  • die Begleitung von Eltern bei der Verarbeitung einer Diagnose ihres Kindes feinfühlig gestalten,
  • Unterstützungsmöglichkeiten und Alltagshilfen für Familien mit einem Kind mit Beeinträchtigung kennen,
  • Eltern im Blicken auf die Kompetenzen des Kindes und freudvollen Interaktion stärken,
  • die Begleitung von Eltern für heilpädagogische Professionalität reflektieren.


  • Lichtblicke im Alltag - Ressourcenorientierte Beratung psychisch belasteter Familien

    Psychisch belastete Familien begegnen Fachkräften in heilpädagogischen und pädagogischen Arbeitsfeldern häufig. Die psychische Belastung eines Elternteils beeinflusst das gesamte Familiensystem und stellt Fachkräfte immer wieder vor die Frage, wie sie Eltern stärken können, ohne ihnen Verantwortung abzunehmen.

    Eine ressourcenorientierte Beratung eröffnet die Möglichkeit, den Blick von Defiziten auf Stärken, Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu lenken und Eltern in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen.

    In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie psychisch belastete Familien ressourcenorientiert begleiten und beraten können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Eltern in belastenden Lebenssituationen darin unterstützt werden können, ihre eigenen Kompetenzen zu erkennen und nachhaltige Lösungen für ihren Familienalltag zu entwickeln.

    Sie lernen praxiserprobte Methoden kennen, um wertschätzende Beratungsgespräche zu führen, Ressourcen sichtbar zu machen und gemeinsam mit Familien tragfähige Perspektiven zu entwickeln. Dabei fließen bewährte Ansätze der systemischen Beratung, der Marte-Meo-Methode sowie ressourcenorientierte Methoden in die Gestaltung der Fortbildung ein.

    Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • psychische Belastungen von Eltern und deren Auswirkungen auf Kinder und das Familiensystem beschreiben,
  • Schutz- und Risikofaktoren für Kinder psychisch belasteter Eltern erläutern,
  • Ressourcen, Stärken und Entwicklungspotenziale von Familien identifizieren,
  • ressourcenorientierte Beratungs- und Gesprächsstrategien anwenden,
  • Elemente der systemischen Beratung und der Marte-Meo-Methode in Beratungssituationen integrieren,
  • die eigene Haltung in der Begleitung psychisch belasteter Familien reflektieren und ressourcenorientierte Handlungsmöglichkeiten für den beruflichen Alltag entwickeln.

  • Die Fortbildung richtet sich an Heilpädagog:innen z.B. in KiTa und Frühförderung, die Familien professionell begleiten und ihre Beratungskompetenz im Umgang mit psychischen Belastungen stärken möchten.


    Eltern mit psychischer Erkrankung - ein heilpädagogischer Blick auf deren Kinder: Psychoedukation kindgerecht. Teil III

    Eine Begleiterscheinung bei psychischen Erkrankungen von Eltern ist, dass sich die Erkrankung immer wieder in den Vordergrund drängt und das Familienleben beeinträchtigt. Dies kann zu krisenhaften Verläufen führen, über deren Ursache geschwiegen wird und die sich wie ein Nebel durch den Alltag der Kinder zieht sowie diesen belastet.

    Im Spektrum einer familiären Krise sind Kinder durch die Erkrankung und von deren Auswirkung unmittelbar in ihrer Entwicklung betroffen. Häufig stellen sie eigene Bedürfnisse zurück und verleihen ihren Gefühlen wenig Ausdruck, um die angespannte Situation zu Hause nicht noch mehr zu erschweren. Sie fliegen unter dem "Radar" von Angehörigen und Fachkräften. Ihre Nöte werden häufig erst zu spät bemerkt.

    Die Kinder brauchen Schutz-, Entlastungs- und Erfahrungsräume außerhalb des Familiensystems, ergänzt durch verbindliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Präventive Angebote schützen und stärken. Im Mittelpunkt des dritten Teils der Reihe steht deswegen die Psychoedukation der Kinder von Eltern mit psychischer Erkrankung.

    Das Wissen um die elterliche Erkrankung befähigt die Heranwachsenden, Krankheitsmerkmale einzuordnen, beugt Ängsten vor und trägt zu einer gelingenden Entwicklung bei. Gleichzeitig schützt dieses Wissen vor Schuld - und Schamgefühlen, sowie vor falschen Annahmen, bspw. zur Erkrankung beigetragen oder Stimmungsschwankungen ausgelöst zu haben. Mit der Haltung "never to young to know" wird über altersadäquates Krankheitswissen für Kinder jeden Alters gesprochen und die Umsetzung in die Praxis angeregt.

    Über die theoretischen und praktischen Inhalte hinaus wird dem fachlichen Austausch der Teilnehmenden Raum gegeben.

    Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen dieser praxisnahen Bildungsveranstaltung folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • die Anzeichen von Scham- und Schuldgefühlen bei betroffenen Kindern und Jugendlichen beschreiben,
  • Kriterien empfehlenswerter Kinderfachliteratur erläutern,
  • Kinderbücher zum spielerischen Umgang mit Gefühlen einsetzen,
  • Angebote für Kleingruppen durchführen,
  • ein Konzept zur Psychoedukation für Kinder von Eltern mit psychischer Erkrankung kennen,
  • viele praktische Ideen und Anregungen aus der heilpädagogischen Praxis zur Entwicklung eigener Impulse nutzen,
  • die Rolle als Heilpädagog:in im Sinne einer Fürsprecher:in für die Kinder reflektieren.


  • Auffälliges Verhalten kreativ verstehen - Heilpädagogisch Handeln in herausfordernden Situationen. Ein Coachingangebot

    Im Kontext auffälliger Verhaltensweisen entwickeln sich herausfordernde Situationen. Die Befragung von Fachkräften der pädagogischen Praxis nach Verhaltensweisen von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, die als auffällig angesehen werden, ergibt in der Regel ein vielfältiges Bild. Das Spektrum reicht beispielsweise von mangelnder Leistungsmotivation über psychosomatische Beschwerden, unzureichender Impulskontrolle bis hin zu Übergriffen oder Gewalttaten.

    Professionelles Handeln setzt ein Verstehen der Ursachen und Bedingungsfaktoren voraus, das sowohl biografische Aspekte als auch aktuelle Kontexte und insbesondere die subjektiven Perspektiven der beteiligten Menschen berücksichtigt. Aus der Reflexion dieser Faktoren ergeben sich lösungsorientierte Perspektiven.

    Mehr noch als spezielle Methoden der Entwicklungsförderung sind eine Haltung und Kompetenzen erforderlich, die durch das Erfassen der o. g. Aspekte ein tieferes Verstehen ermöglichen und so zu einer Beziehungsgestaltung führen, die den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen neue Erfahrungen ermöglichen und Entwicklungschancen eröffnen.

    In diesem Fallseminar steht die Arbeit an Praxisbeispielen der Teilnehmenden im Vordergrund.

    Es werden sowohl heilpädagogische Vorgehensweisen in herausfordernden Situationen aufgezeigt als auch methodisch kreative Ansätze zur Gestaltung von Fallbesprechungen vermittelt.


    Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis: Wege in die Selbstständigkeit als Heilpädagog:in

    Eine Heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagoginnen und Heilpädagogen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein.

    Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die ausgebauten Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote für selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen durch den BHP. Zur Vorbereitung wird den Teilnehmenden empfohlen, die BHP-Publikation "Selbstständig als HeilpädagogIn" zu lesen.

    Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • die eigene Motivation, die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen einordnen,
  • den Aufbau einer Praxis planen (Orientierungs-, Konzeptions-, Gründungs- und Eröffnungsphase),
  • unterschiedliche Möglichkeiten der Praxisführung und -gestaltung kennen,
  • den eigenen Kostensatz sowie die Gründungskosten kalkulieren,
  • die notwendigen Schritte zur Bedarfserhebung und Praxiseinführung in den Markt entwickeln,  
  • die Praxis nach außen darstellen (z. B. Werbeflyer, Internetauftritt),
  • Überblick über die sozialrechtlichen Bezüge, Steuer- und Versicherungsaspekte sowie über Datenschutz und Schweigepflicht erhalten,
  • einen Plan zur Verhandlungsführung und der Erstellung einer Leistungsvereinbarung mit den Kostenträgern entwickeln,
  • Angebote des BHP für selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen kennen.


  • Wachstum wagen?! Unternehmer:innencoaching

    Inhaber:innen Heilpädagogischer Praxen, Einrichtungen und Dienste bewegen sich in einem vielschichtigen Geflecht: Ethische Werte und heilpädagogische Konzepte werden gerahmt von rechtlichen Strukturen und ökonomischen Notwendigkeiten. In dieses Feld hinein wirken darüber hinaus Personalfragen und Erwartungen von Adressat:innen.

    Das Treffen von Entscheidungen erfordert Weitblick und Umsicht, um alle Aspekte adäquat zu berücksichtigen und möglichst konstruktiv zu priorisieren.

    Der Weg des heilpädagogischen Unternehmertums zeichnet sich aus durch ein zeitgleiches Jonglieren mit zahlreichen Rollen: Inhaber:in, Vorgesetzte:r, Kolleg:in, Finanzkontrolleur:in, Beschwerdemanager:in, Tröster:in etc. Diese Jonglage mit vielen Bällen braucht Übung und Erfahrung; auch Scheitern gehört dazu.

    Manche Etappen auf dem Weg sind besonders: Ein weiterer Ball kommt hinzu. Viele Selbstständige fragen sich irgendwann: Möchte / sollte / kann ich Mitarbeitende einstellen? Möchte / sollte / kann ich mit meinem Unternehmen weiterwachsen? Was brauche ich dazu? Was ist der Preis? Wie sehe ich meine weitere persönliche Entwicklung?

    Das neue Coaching-Angebot für heilpädagogische Unternehmer:innen vereint zwei Prozesse: Die persönliche Weiterentwicklung der unternehmerischen Rolle sowie die Vermittlung von Fachinformationen zu grundlegenden unternehmerischen Fragestellungen. In dem hybriden Veranstaltungsformat mit sechs Terminen innerhalb von sieben Monaten stehen diese beiden Prozesse im Mittelpunkt.

    Den Rahmen bildet jeweils eine Tagesveranstaltung in Präsenz. In der Mitte stehen drei Online-Formate zu den Themen Arbeits-, Steuer- und Gesellschaftsrecht, SGB VIII und SGB IX. Stets ist Raum für Ihre Fragen und Anliegen; Sie gestalten Ihren individuellen Gesamt-Entwicklungsprozess.

    Das Unternehmer:innencoaching hat zum Ziel, dass Sie mit guter Vorbereitung und Stärkung frei entscheiden können, ob Sie einen weiteren Ball in Ihre Jonglage mit aufnehmen wollen. Und, wie Sie sich auch entscheiden, entspannt die weiteren Etappen Ihres Weges als selbstständige:r Heilpädagog:in genießen.

    Folgende Inhalte sind im Rahmen des Unternehmer:innencoachings vorgesehen:

  • Teil 1: Ziel- und Rollenklärung | Thorsten Janssen | 24.04.27 | 10.00–16.30 Uhr | Dortmund
  • Teil 2: Steuer- und Gesellschaftsrecht | Birger Sönnichsen | 22.05.27 | 09.00–13.30 Uhr | Online
  • Teil 3: Arbeitsrecht | Helene Anders | 26.06.27 | 09.00–13.30 Uhr | Online
  • Teil 4: Organisationsentwicklung | Thorsten Janssen | 11.09.27 | 09.00 Uhr–13.30 Uhr | Online
  • Teil 5: SGB VIII und SGB IX | Stefanie Ulrich | 09.10.27 | 09.00 Uhr–13.30 Uhr | Online

  • Teil 6: Ausblick | Thorsten Janssen | 06.11.27 | 10.00 Uhr–16.30 Uhr | Dortmund


    Betriebsaufgabe/Betriebsveräußerung einer Heilpädagogischen Praxis

    Für langjährige Inhaber:innen Heilpädagogischer Praxen stellt sich ab einem gewissen Zeitpunkt die Frage nach dem Eintritt in den Ruhestand und damit einhergehend die Frage, wer soll, kann, will zu welchen Konditionen die Praxisgeschäfte übernehmen. Für eine konstruktive und tragfähige Planung und sinnvolle Gestaltung des Prozesses sind differenzierte Kenntnisse der relevanten Bereiche bedeutsam. Das Seminar bietet Orientierung und Überblick über verschiedene Wege der Betriebsaufgabe und Betriebsveräußerung mit ihren steuerlichen Konsequenzen und dient als Ausgangslage für das Finden von Entscheidungen.

    Folgende Punkte werden erörtert:

  • Betriebsveräußerung
  • Ermittlung des Veräußerungsgewinns
  • Betriebsaufgabe
  • Freibetrag und ermäßigter Steuersatz
  • Veräußerung eines Mitunternehmeranteils
  • Besonderheiten bei freiberuflichen Einkünften
  • Hinweise zu anderen Steuerarten
  • Sonstiges

  • Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis

    Eine eigene heilpädagogische Praxis zu eröffnen und zu betreiben, reizt viele Heilpädagog:innen. Dabei sollte jeder Einstieg in eine eigene Praxistätigkeit gut überlegt und vorbereitet sein.

    Die angebotene Weiterbildung gibt einen umfassenden Einblick in die Planung und Gründung einer Heilpädagogischen Praxis und informiert praxisnah über die wichtigsten Schritte vor und während einer Gründungsphase. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die ausgebauten Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote für selbstständige Heilpädagog:innen durch den BHP. Zur Vorbereitung wird den Teilnehmenden empfohlen, die BHP-Publikation "Selbstständig als HeilpädagogIn" (siehe Anzeige) zu lesen.

    Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • die eigene Motivation, die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen einordnen,
  • den Aufbau einer Praxis planen (Orientierungs-, Konzeptions-, Gründungs- und Eröffnungsphase),
  • unterschiedliche Möglichkeiten der Praxisführung und -gestaltung kennen,
  • den eigenen Kostensatz sowie die Gründungskosten kalkulieren,
  • die notwendigen Schritte zur Bedarfserhebung und Praxiseinführung in den Markt entwickeln,  
  • die Praxis nach außen darstellen (z. B. Werbeflyer, Internetauftritt),
  • Überblick über die sozialrechtlichen Bezüge, Steuer- und Versicherungsaspekte sowie über Datenschutz und Schweigepflicht erhalten,
  • einen Plan zur Verhandlungsführung und der Erstellung einer Leistungsvereinbarung mit den Kostenträgern entwickeln,
  • Angebote des BHP für selbstständige Heilpädagoginnen und Heilpädagogen kennen.


  • Mit Stimme die Stimmung lenken. In reziproker Kommunikation Sicherheits-Hinweis-Reize vermitteln

    Authentisches Kommunizieren vermag die Stimmung zu lenken und Menschen in Krisen zu regulieren. Die neurophysiologische Verbindung zwischen Organismus und Atemrhythmus kann der Wahrnehmung zugeführt, gelenkt und nutzbar gemacht werden und gewinnt so an Bedeutung für das individuelle Stressmanagement und anspruchsvolle Kommunikationsprozesse.

    Die Erfahrungen vieler Fachkräfte heilpädagogischer Handlungsfelder entsprechen den Kernaussagen der Polyvagal-Theorie von Steven W. Porges, dass die Intonation der Stimme den Zustand des Körpers und die Stimmung unseres Gegenübers beeinflusst.

    Die Auseinandersetzung mit neurophysiologischen Grundlagen der Kommunikation eröffnet neue Wege der Reflexion der Bedeutung früher Erfahrungen, mit bestimmten Frequenzen von Sprache, in familiären und institutionellen Lebenswelten.

    Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:

  • die Zusammenhänge zwischen Sicherheitserwartung und der Intonation von Stimme beschreiben,
  • die Bedeutung von Frequenzen für Stimmungen verstehen,
  • die Bedeutung von Stimme und Atmung für heilpädagogisches Handeln erörtern,
  • Worte als Informationseinheiten in einem Energie- und Informationsfluss mit physischen Eigenschaften erkennen und differenzieren,
  • Stimme und Atmung im Kontext eines individuellen Regenerationsmanagements reflektieren.