Kindliche Mehrsprachigkeit kompetent begleiten - Chancen einer mehrsprachigen Bildung und Erziehung
16.04.2027 – 17.04.2027
Online
12.03.2027
"Jede neue Sprache ist ein weiterer Existenzraum" – Kübra Gümusay
Ein wichtiger Auftrag der Heilpädagogik ist es, Kindern Wege zu eröffnen, wie sie mit der Außenwelt kommunizieren können. Gerade in Bezug auf die erwartete "Schulfähigkeit" spielt das Beherrschen der deutschen Sprache eine große Rolle. Bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern, die in heilpädagogischen Handlungsfeldern womöglich eine kognitive Beeinträchtigung mitbringen, stellt dies häufig ein scheinbar unerreichbares Ziel dar.
Bisher ist diese Thematik in der Heilpädagogik nach wie vor unterbeleuchtet, obwohl sie zum Teil tagtägliche Realität vieler Kinder, Familien und auch Fachkräfte darstellt.
Warum ist das so?
Welche Mythen existieren über die mehrsprachige Bildung und Erziehung?
Wann ist eine Sprachförderung und wann eine Sprachtherapie nötig?
Was hat Sprache mit Identität zu tun?
Wo steht die Wissenschaft in der multilingualen Bildung und Erziehung?
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Referentin: Jil Lehocki
Termine:
Freitag, 16. April 2027, 15:30–19:00 Uhr
Samstag, 17. April 2027, 09:00–17:00 Uhr
Umfang: 12 Einheiten à 45 Minuten
Anmeldung bitte bis: 12. März 2027
Zielgruppe: Heilpädagog:innen und andere pädagogische Fachkräfte
Gruppengröße: max. 24 Personen
Format: Online
Kosten:
BHP-Mitglieder 185,00 €
Nichtmitglieder 240,00 €