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Echt Kathrin - Heilpädagogik unplugged

Neue YouTube-Reihe des BHP: „Echt Kathrin – Heilpädagogik unplugged“ startet

Heilpädagogik verständlich erklärt – fachlich fundiert, nah an der Praxis: Mit der YouTube-Reihe „Echt Kathrin – Heilpädagogik unplugged“ startet der BHP ein neues Informationsangebot rund um Beruf, Ausbildung und Praxis der Heilpädagogik.

In kurzen, verständlichen Videos beantwortet Heilpädagogin und Praxisinhaberin Kathrin Block grundlegende Fragen rund um die Heilpädagogik. Die Reihe richtet sich an Menschen, die sich für den Beruf interessieren, an Studierende und angehende Heilpädagog:innen ebenso wie an Fachkräfte, Eltern und alle, die mehr über Heilpädagogik erfahren möchten.

Heilpädagogik verständlich und praxisnah

Welche Wege gibt es in den Beruf der Heilpädagog:in? Was verdienen Heilpädagog:innen? Welche Arbeitsfelder gibt es? Was versteht man unter Sozialraumorientierung?

Diese und viele weitere Fragen werden in der neuen Videoreihe aufgegriffen – fachlich fundiert, verständlich erklärt und mit Einblicken aus der heilpädagogischen Praxis.

Dabei werden nicht nur grundlegende Informationen zum Berufsbild vermittelt, sondern auch Themen wie zum Beispiel Selbstständigkeit und Existenzgründung, heilpädagogische Familienhilfe oder die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Teilhabeerschwernissen besprochen. Ergänzt wird die Reihe durch Unboxing-Videos zu heilpädagogischen Diagnostikmaterialien.

Wissen teilen – Heilpädagogik sichtbar machen

Mit „Echt Kathrin – Heilpädagogik unplugged“ möchte der BHP die Heilpädagogik sichtbarer machen und fundiertes Fachwissen für eine breite Zielgruppe zugänglich aufbereiten. Die Reihe vermittelt Orientierung für Interessierte, unterstützt angehende und erfahrene Heilpädagog:innen und lädt dazu ein, das vielseitige Berufsfeld besser kennenzulernen.

„Echt Kathrin – Heilpädagogik unplugged“: immer mittwochs auf YouTube

Neue Videos erscheinen immer mittwochs auf dem YouTube-Kanal des BHP.

👉 Jetzt den YouTube-Kanal abonnieren und keine Folge verpassen:
www.youtube.com/bhponlinede


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Teilhabe ist kein Effizienzproblem: BHP-Replik zum Papier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“

Am 25. Juni 2026 berieten der Bundeskanzler und die Ministerpräsident der Länder im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz unter anderem über die finanzielle Belastung von Ländern und Kommunen durch Sozialleistungsgesetze. In diesem Zusammenhang wurde das Papier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ als Anlage zum Beschluss der Bund-Länder-AG Veranlassungskonnexität vorgelegt.

Das Papier formuliert weitreichende Reformüberlegungen für zentrale Bereiche des Sozialstaats. Betroffen sind insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe, die Eingliederungshilfe sowie das Unterhaltsvorschussgesetz.

Anlass des Papiers ist die angespannte Finanzlage der öffentlichen Haushalte, insbesondere der Kommunen. Bereits in der Einleitung wird auf die historisch schlechte Finanzlage der Kommunen und ein aktuelles Defizit von 30 Milliarden Euro verwiesen. Das Papier ist zeitlich in eine Reihe von Vorarbeiten einzuordnen und knüpft erkennbar an ein bereits zuvor kursierendes, geleaktes „Vorschlagsbuch“ bzw. Arbeitspapier vom 25. März 2026 an, in dem ähnliche Reformansätze und Einsparüberlegungen skizziert wurden.

Der BHP erkennt an, dass die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen gesichert werden muss. Der Begriff der Effizienz darf jedoch nicht dazu führen, dass individuelle Bedarfe, fachliche Standards und menschenrechtlich verbürgte Teilhabeansprüche schrittweise relativiert oder gar abgeschwächt werden.

Pooling aus Kostengründen zur Regellösung

Das Papier gliedert sich in drei Regelungsbereiche: die Kinder- und Jugendhilfe, die Eingliederungshilfe sowie das Unterhaltsvorschussgesetz, für die jeweils Maßnahmen zur Konsolidierung, Verwaltungsvereinfachung und stärkeren Steuerung der Leistungsausgaben vorgeschlagen werden.

Bei der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) fordert das Papier unter anderem eine klarere Regelung zur Vorrangigkeit und Nachrangigkeit von Leistungen: Hilfen in strukturell vorhandenen Systemen sollen grundsätzlich gesetzlich Vorrang haben vor Einzelfallhilfen. Zudem soll der Grundsatz „ambulant vor stationär“ in Bezug auf die Prüfung der notwendigen Hilfe explizit in das SGB VIII aufgenommen werden (Z. 6/7). Ein zentraler Vorschlag des Papiers betrifft Assistenzleistungen in Kita, Schule und Hochschule. Künftig soll die gemeinsame Leistungserbringung an mehrere junge Menschen, das sogenannte Pooling, regelmäßig der Regelfall werden. Eine 1:1-Assistenz soll nur noch gewährt werden, wenn eine gemeinsame Leistungserbringung aufgrund der individuellen Situation nicht zumutbar ist. Die Entscheidung hierüber liegt laut Papier beim Leistungsträger.
Aus Sicht des BHP ist hier größte fachliche Sorgfalt geboten. Gemeinsame Unterstützungsformen können sinnvoll sein, wenn sie pädagogisch tragfähig, bedarfsdeckend und im konkreten Einzelfall verantwortbar sind. Sie dürfen aber nicht vorrangig aus Kostengründen zur Regellösung erklärt werden.

Wunsch und Wahlrecht: Wirtschaftlichkeit vor individueller Passung?

Das Papier sieht außerdem vor, den Mehrkostenvorbehalt im SGB VIII und SGB IX zu präzisieren. Es sollen gesetzliche Kriterien für Angemessenheit und Zumutbarkeit festgelegt und der Begriff der „unverhältnismäßigen Mehrkosten“ bundeseinheitlich definiert werden (Z. 119). Der BHP warnt hier vor einer Auslegung des Wunsch- und Wahlrechts, bei der Wirtschaftlichkeit systematisch über fachliche Passung gestellt wird.

Fachlichkeit ist kein verzichtbarer Standard

Das Papier formuliert mehrfach das Ziel, Fachkrafterfordernisse zu überprüfen, Fachkräfte flexibler einzusetzen und Fachkraftquoten gegebenenfalls abzusenken.
So sollen „im Bereich der Kindertagesbetreuung die bundesweite Anerkennung weiterer Berufsabschlüsse und Quereinstiege verbessert werden“ (Z. 126/127).
Auch im Bereich der Eingliederungshilfe überprüft der Bundesgesetzgeber , „ob die Regelungen zur qualifizierten Assistenz und das damit verbundene grundsätzliche Fachkrafterfordernis weiterhin Bestand haben müssen. Die landesrechtlich geregelten Fachkraftquoten werden auf mögliche Absenkungen überprüft und bei Bedarf andere Personalmixe eingeführt“ (Z. 231 – 234).
Der BHP warnt davor, Fachlichkeit zur bloßen Kosten- oder Verfügbarkeitsfrage abzuwerten. Heilpädagogische, pädagogische und teilhabeorientierte Arbeit erfordert Qualifikation, Reflexionsfähigkeit, Beziehungskompetenz, Wissen über Entwicklung und Teilhabebarrieren, Kinderschutz/Gewaltschutz und institutionelle Rahmenbedingungen. Durch das Absenken fachlicher Standards kann die Qualität der Unterstützung sinken, Belastungen in Einrichtungen und Diensten können steigen, und die Attraktivität sozialer Berufe wird weiter geschwächt. Zudem hätte eine solche Absenkung fachlicher Standards nach Einschätzung des BHP eine spürbar negative Auswirkung auf die Lebensqualität der Adressat:innen der entsprechenden Leistungen.

Aus Sicht des BHP braucht es nicht weniger Fachlichkeit, sondern bessere Rahmenbedingungen für qualifizierte Arbeit: verlässliche Finanzierung, gute Arbeitsbedingungen, angemessene Vergütung, multiprofessionelle Teams und klare berufliche Perspektiven.

Sozialstaatliche Reformen brauchen mehr als Kosteneffizienz

Auch vor dem Hintergrund der angespannten kommunalen Haushalte fordert der BHP, dass Reformen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe nicht allein unter dem Gesichtspunkt kommunaler Entlastung und effizienter Ressourcensteuerung diskutiert werden. Maßstab müssen die Rechte der Leistungsberechtigten, die fachliche Qualität der Unterstützung und die tatsächlichen Teilhabebedarfe der Adressat:innen sein.
Dazu gehört insbesondere:

  • individuelle Bedarfsermittlung statt schematischer Regelannahmen,
  • Schutz des Wunsch- und Wahlrechts,
  • Sicherung fachlicher Standards,
  • Beteiligung von Leistungsberechtigten, Familien, Fachverbänden und Leistungserbringern,
  • auskömmliche Finanzierung sozialer Infrastruktur,
  • verbindliche Zusammenarbeit der Leistungssysteme, ohne Verantwortung auf andere Systeme abzuschieben.

Wer Teilhabe vor allem als Kostenfaktor betrachtet, riskiert nicht nur die Einschränkung menschenrechtlich verbürgter Ansprüche, sondern verschiebt den gesellschaftlichen Diskurs in eine gefährliche Richtung: weg von Gleichberechtigung, Teilhabe und Inklusion – hin zu einer Logik, die ohne Weitsicht auf langfristige gesellschaftliche Folgen nur kurzfristige Einsparungen in den Mittelpunkt stellt.

Das Papier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ Anlage zu Beschluss zu TOP 3.1 – Bund-Länder-AG Veranlassungskonnexität – BK-MPK vom 25.06.2026 können Sie hier herunterladen:


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Fachlicher Austausch zur Vernetzung in der Frühförderung in Baden-Württemberg

Frühförderung Baden-Württemberg

In den Räumen des Landkreistages Baden-Württemberg fand am Freitag, den 26.06.2026 ein fachlicher Austausch zur Weiterentwicklung der Frühförderung statt. Im Mittelpunkt standen Fragen einer besseren Vernetzung zwischen Leistungen der solitären Frühförderung und der Komplexleistung Frühförderung vor Ort sowie Möglichkeiten einer verbesserten Übergangsgestaltung zwischen Frühförderung und Schule.

Für den BHP nahmen Geschäftsführer Kai-R. Timpe und Silvia Schmidt-Potzy, BHP-Fachgruppensprecherin Selbstständige, an dem Termin teil. Ebenfalls nahmen Vertretungen aus dem Kreis der Vereinbarungspartner der Landesrahmenvereinbarung Frühförderung sowie die Überregionale Arbeitsstelle Frühförderung Baden-Württemberg teil.

Der Austausch machte deutlich, wie wichtig abgestimmte Strukturen und eine verlässliche Zusammenarbeit der zuständigen Akteure vor Ort für eine gelingende Frühförderung sind. Hierzu sollen die Gespräche vor Ort geführt werden. Insbesondere an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Leistungsformen sowie beim Übergang von der Frühförderung in die Schule braucht es tragfähige Konzepte, klare Zuständigkeiten und eine gemeinsame Perspektive auf die Bedarfe von Kindern und Familien.
Der BHP setzt sich dafür ein, die fachliche Weiterentwicklung der Frühförderung aktiv zu begleiten und die Perspektiven der heilpädagogischen Praxis in fachpolitische Prozesse einzubringen. Ziel bleibt es, Frühförderung als niedrigschwellige, interdisziplinäre und familienorientierte Leistung weiter zu stärken.


Vorstandswahl 2026 Kandidatinnen

Vorstandswahl 2026: Vorstellung der Kandidat:innnen

Vorstandswahl 2026

Vorstellung der Kandidat:innen

Am 27. November 2026 um 18.30 Uhr wird  in der Liederhalle in Stuttgart im Rahmen der 57. Bundesfachtagung der neue Vorstand des BHP e. V. gewählt. Neun Personen stellen sich zur Wahl.

BHP Mitglieder können während der Mitgliederversammlung vor Ort oder per Briefwahl ihre Stimme abgeben und den Vorstand für die nächsten vier Jahre bestimmen.

Information zur Briefwahl

Nach der geltenden Satzung des BHP (§ 14 Abs. 5) besteht bei dieser Wahl auch die Möglichkeit zur Stimmabgabe
durch Briefwahl.

Die Briefwahlunterlagen können ab dem 01. September 2026 beim Wahlausschuss über die BHP-Bundesgeschäftsstelle (Herzbergstr. 82–84, 10365 Berlin/ per E-Mail an info@bhponline.de) schriftlich beantragt werden.

Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Stimmabgabe per Briefwahl nur berücksichtigen können, wenn uns die Unterlagen bis spätestens zum 24.11.2026 vorliegen. Eine Kontrolle des postalischen Eingangs am 24.11.2026 wird durch die BHP-Bundesgeschäftsstelle gewährleistet.

Bitte beachten Sie: Sobald die Unterlagen zur Briefwahl bei der BHP-Geschäftsstelle angefordert worden sind, werden Sie als Briefwähler:in registriert und können auf der
Mitgliederversammlung am 27.11.2026 bei den Wahlen zum Vorstand nicht mehr mit abstimmen. Eine juristische Person (beispielsweise eine Einrichtung) hat ebenfalls eine Stimme, die von einer zu bestimmenden natürlichen Person entweder per Briefwahl oder unmittelbar während der Mitgliederversammlung abgegeben werden kann.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme an der Wahl und bitten alle BHP-Mitglieder um Beteiligung.


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Call for Participation: Heilpädagogik weiter denken. Vorstellung heilpädagogischer Promotionsprojekte

Vom 27. bis 29. November 2026 findet in Stuttgart die 57. BHP Bundesfachtagung Sehen. Wahrnehmen. Verständigen.
Heilpädagogische Diagnostik als Quelle zum Handeln statt.

Die Bundesfachtagung versteht sich als eine zentrale Plattform in der Heilpädagogik für Vernetzung und Austausch, in deren Rahmen Profession und Disziplin, Praxis und Theorie in fruchtbare Wechselwirkung gesetzt werden.

Im Rahmen der Bundesfachtagung wird ein DenkRaum „Heilpädagogik weiter denken. Vorstellung heilpädagogischer Promotionsprojekte“ als Format zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Heilpädagogik angeboten. Drei promovierende Heilpädagog:innen erhalten die Möglichkeit, ihr Promotionsprojekt vorzustellen und mit den Anwesenden ins Gespräch zu gehen, zu diskutieren. Hierfür hat jede der drei Personen 40 Minuten zur Verfügung.

Der DenkRaum wird moderiert von Alexandra Pelka (Doktorandin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg).

Die involvierten Nachwuchswissenschaftler:innen können kostenfrei an der Bundesfachtagung teilnehmen und erhalten eine Fahrtkostenerstattung.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis spätestens 31. Juli 2026 per E-Mail bei michaela.menth@bhponline.de oder telefonisch unter 030 / 40 60 50 60.


Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast: Jetzt neue Folge hören

Wie inklusiv ist Europa wirklich? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen. Als erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europäischen Parlament setzt sie sich seit Jahren für Barrierefreiheit, politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit ein. Gemeinsam sprechen wir über Inklusion in Europa, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, Werkstätten, Sonderstrukturen und die Frage, warum echte Teilhabe noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.

Eine Folge über Macht, Menschenrechte und darüber, warum Inklusion alle gesellschaftlichen Bereiche betrifft.

Die Folge „Katrin Langensiepen, wie inklusiv ist Europa wirklich?“ gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Podcasts und Co.

Weitere Informationen zu unseren Moderator:innen und alle Folgen gibt es auf unserer Webseite: bhponline.de/bhp-medien/podcast/


Programm der 57. Bundesfachtagung online

Programm der 57. Bundesfachtagung veröffentlicht

Die Vorfreude steigt: Das Programm der 57. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik (BHP) e.V. wurde veröffentlicht. Die zentrale Fachveranstaltung für Heilpädagog:innen findet vom 27. bis 29. November 2026 in Stuttgart statt und widmet sich in diesem Jahr dem Thema:
„Sehen, Wahrnehmen, Verständigen – Heilpädagogische Diagnostik als Quelle zum Handeln“.

Die BHP-Bundesfachtagung zählt zu den wichtigsten Fachkongressen der Heilpädagogik in Deutschland und bringt jährlich Fachkräfte, Wissenschaftler:innen, Leitungskräfte und Studierende zusammen.

Hier Programmflyer herunterladen:

Im Zentrum der diesjährigen Bundesfachtagung steht die heilpädagogische Diagnostik als Grundlage professionellen Handelns. Im Mittelpunkt steht das verstehende Erfassen von Lebenssituationen, Ressourcen und Barrieren im Kontext von Teilhabe und Beziehungsgestaltung.

Die Tagung greift dabei zentrale Fragestellungen auf:

  • Wie gelingt ein wertschätzender diagnostischer Blick?
  • Welche Rolle spielen Umweltfaktoren und Barrieren?
  • Wie können diagnostische Prozesse partizipativ gestaltet werden?
  • Welche ethischen Fragen ergeben sich im heilpädagogischen Handeln?

Die Bundesfachtagung schafft damit Raum für fachlichen Austausch, Diskussion und praxisnahe Impulse rund um aktuelle Entwicklungen in der Heilpädagogik und der Heilpädagogischen Diagnostik.

Heilpädagogische Diagnostik im Mittelpunkt

Vielfältiges Tagungsprogramm mit Praxisbezug

Das diesjährige Programm bietet eine Mischung aus Fachvorträgen, Diskussionen sowie interaktiven Formaten. DenkRäume, AktionsRäume, MitmachRäume und ProbeRäume verbinden Theorie und Praxis und ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen Teilnehmenden und Referent:innen.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus unterschiedlichen heilpädagogischen Arbeitsfeldern – von Frühförderung über Eingliederungshilfe bis hin zu Leitung, Wissenschaft und Ausbildung.

Bundesfachtagung als zentraler Treffpunkt der Heilpädagogik

Neben fachlichen Impulsen bietet die Bundesfachtagung des BHP zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung und zum interdisziplinären Austausch.

Auch Aussteller:innen und Organisationen aus dem heilpädagogischen Umfeld präsentieren sich vor Ort und tragen zu einem vielfältigen Fachforum bei.

Das vollständige Programm der 57. BHP-Bundesfachtagung ist ab sofort online abrufbar.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Veranstaltungsseite:
Programm der Bundesfachtagung ansehen


cober Heilpädagogik Podcast

Irgendwas mit Menschen - der Heilpädagogik-Podcast: Jetzt neue Folge hören

In dieser neuen Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Juristin und Disability-Studies-Pionierin Prof. Dr. Theresia Degener.

Theresia Degener gehört zu den international prägenden Stimmen im Bereich der Behindertenrechte. Sie war an der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und hat die Disability Studies im deutschsprachigen Raum maßgeblich mit aufgebaut.

Gemeinsam sprechen wir über das soziale Modell von Behinderung, Ableismus und die Wirkkraft der Behindertenbewegung. Außerdem geht es um die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Zukunft der Disability Studies in Deutschland. Auch Sonderstrukturen und die gesellschaftliche Konstruktion von Normalität werden kritisch beleuchtet.
Eine Folge über Menschenrechte, Wissenschaft, politische Kämpfe – und darüber, warum Inklusion ohne gesellschaftlichen Wandel nicht möglich ist.

Die Folge „Theresia Degener, warum brauchen wir die Disability Studies?“ gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Podcasts und Co.


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BHP Unternehmer:innentag Heilpädagogik 2026 – Vernetzung, Impulse und unternehmerische Perspektiven

Am 24. und 25. April 2026 wurde Hannover zum Treffpunkt für selbstständig tätige Heilpädagog:innen aus ganz Deutschland: Der 8. BHP Unternehmer:innentag Heilpädagogik brachte Selbstständige, Leitungskräfte und Expert:innen aus Praxis, Forschung und Politik zusammen – mit einem klaren Ziel: informieren, vernetzen, bewirken.

Fachlicher Austausch zu aktuellen Themen

Zwei Tage lang stand der intensive fachliche Dialog im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Heilpädagogik sowie in rechtliche und sozialpolitische Rahmenbedingungen. Neben den aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen, die bereits die behindertenbeaugftragte … Einblicke gab, standen in diesem Jahr folgende Themen im Mittelpunkt der Diskussion:

  •  traumaorientiertes heilpädagogisches Arbeiten
  • heilpädagogische Familienhilfe im inklusiven Kontext
  • Entwicklungen im SGB VIII
  • assistive Technologien in der Kommunikation
  • kreative Methoden wie Puppenspiel.

Vernetzung und unternehmerische Perspektiven im Fokus

Ein besonderes Merkmal des Unternehmer:innentages ist die konsequente Ausrichtung auf die unternehmerischen Herausforderungen und Chancen im heilpädagogischen Arbeitsfeld.
Aber auch der starke Wunsch nach Vernetzung ist leitgebend für die Veranstaltung: Der Unternehmer:innentag schafft bewusst Räume für Begegnung – sei es in den Pausen, bei gemeinsamen Programmpunkten oder beim Abendessen. Hier entstehen neue Kooperationen, Ideen und Perspektiven, die weit über die Veranstaltung hinauswirken. Auch die praxisnahen Fokusgruppen boten Raum für offenen Austausch und konkrete Lösungsansätze aus dem Berufsalltag.

Der Unternehmer:innentag findet alle zwei Jahre statt. Wir informieren regelmäßig zu unseren Veranstaltungen über unsere Medien. Weitere Informationen finden Sie hier: BHP Unternehmer:innentag Heilpädagogik


Fachzeitschrift heilpaedagogik.de

Neue Ausgabe der BHP-Fachzeitschrift heilpaedagogik.de erschienen

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift heilpaedagogik.de ist erschienen. Im Heft 2/2026 "Zugehörigkeit als Auftrag" lesen Sie u.a. Artikel zu diesen Themen:

  • Wo gehöre ich hin? Wie soziale und emotionale Zugehörigkeit durch Partizipation und Identifikation entsteht
  • Zugehörigkeit als heilpädagogischer Auftrag
  • Menschen mit Behinderungen und ihre Familien. Fragile Systeme – Glück inklusive?

Das Aktionsbuch zum Heft "Inklusion in der Grundschule" gibt es aktuell zum Sonderpreis von 2,00 EUR.

Mitglieder des BHP erhalten die BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de vierteljährlich kostenfrei frei Haus. Nichtmitglieder können die Fachzeitschrift als Einzelexemplar oder im Abonnement beziehen.

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