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BHP-Stammtisch Heilpädagogik: Mitglieder diskutieren online

Am 11.04. fand der dritte „BHP-Stammtisch Heilpädagogik“ von 18.00 bis 20.00 Uhr statt. Insgesamt nahmen 34 Personen an diesem Stammtisch teil. Wie zuletzt gewohnt begann auch dieser Stammtisch mit einer Abfrage dazu, aus welcher Region die Teilnehmenden kommen, ob Sie angestellt, selbstständig, studierend oder einen sonstigen Status haben und in welchem Handlungsfeld sie tätig sind.

Daran anknüpfend folgte unter der Moderation der BHP-Vorsitzenden Dagmar Gumbert eine lebhafte Diskussion zu verschiedenen Fragen und Themen, die von den Teilnehmenden eingebracht wurden. Es ging dabei unter anderem um die aktuellen Verhandlungen im TVöD-SuE, um die Kooperation als Heilpädagogin mit einem Jugendamt, um die Möglichkeiten als Heilpädagogin Angebote mit der gesetzlichen Pflegeversicherung abzurechnen und um die Arbeit in Kindertageseinrichtungen.

Zudem berichtete die Landesfachgruppensprecherin für den Bereich Frühförderung in NRW, Aileen Thatenhorst, über die Ergebnisse des Berufspolitischen Forums, das am 01./02. April in Hannover stattgefunden hat.

Der BHP-Stammtisch Heilpädagogik besteht seit 2020 und ist ein festes Online-Format der BHP Mitgliederkommunikation. Er findet zweimal jährlich statt und ist für alle Mitglieder im BHP offen. Der nächste BHP-Stammtisch Heilpädagogik findet im Herbst 2022 statt. BHP-Mitglieder werden vor jedem Stammtisch per E-Mail eingeladen.

13. April: Programm zum Internationalen Tag der Heilpädagogik

Anlässlich des Internationalen Tags der Heilpädagogik organisiert der BHP gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB) eine Online-Veranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Veranstaltung findet am 13. April 2022 von 18:00 bis 20 Uhr statt und wird gemeinsam mit den Partnerverbänden aus den Niederlanden, der Schweiz, Ungarn, der Slowakei und Luxemburg gestaltet.

Ein vielfältiges Programm in deutscher und englischer Sprache erwartet Sie: eine Lesung, verschiedene Erfahrungsberichte, ein virtueller Rundgang durch das Internationale Archiv für Heilpädagogik in Trebnitz, Bilderbücher und Materialien, die wir Ihnen vorstellen bis hin zu einem Begegnungsraum, der Ihnen für zwanglose Gespräche zur Verfügung steht.

Hier können Sie das Programm herunterladen.

Programm 13 April Final-ohne Link (764.5 KiB, 80 downloads)

Eine zeitliche Übersichtsdarstellung finden Sie hier:

Programm-Grafik Internationaler Tag Der HP (282.3 KiB, 103 downloads)

BHP-Mitglieder erhalten eine persönliche Einladung mit dem Veranstaltungslink per E-Mail. Nichtmitglieder können den Link formlos anfordern unter Doris.Albert@bhponline.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns auf Sie am 13. April!

Internationaler Tag der Heilpädagogik: Im Gespräch mit Cathy Mangen

Anlässlich des Internationalen Tags der Heilpädagogik am 13. April sprachen Kai-Raphael Timpe, Geschäftsführer des Berufs- und Fachverbandes für Heilpädagogik (BHP) e.V., und Doris Albert, stv. Geschäftsführerin, mit der Präsidentin der Internationalen Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB), Cathy Mangen.

Im Interview beschreibt Cathy Mangen die unterschiedlichen Bedeutungen, die hinter dem Internationalen Tag der Heilpädagogik stehen, den die IGhB im Jahr 2017 ausgerufen hat. Darüber hinaus gibt Cathy Mangen interessante Einblicke in die internationale Zusammenarbeit, die damit verbundenen Chancen für die Heilpädagogik als Profession, aber auch das immer wieder notwendige Ringen um Annäherungen an Positionen, Ziele, Professionsverständnisse und Methoden in den jeweiligen Mitgliedsländern der IGhB.

Auch die Situation von HeilpädagogInnen in der Luxemburg, in der es noch keine Ausbildungsstätte für Heilpädagogik gibt, ist Gegenstand des Gespräches. Mit einem Ausblick in die Zukunft der Heilpädagogik in Europa, für die sich Cathy Mangen eine Stärkung und das Bekanntwerden der Profession sowie mehr Wertschätzung für HeilpädagogInnen wünscht, endet das Interview.

Hier finden Sie Informationen zum Programm zum Internationalen Tag der Heilpädagogik

Hier können Sie das Interview ansehen:

Berufspolitisches Forum des BHP in Hannover

Vom 01. bis 02. April trafen sich die LandesfachgruppensprecherInnen aus den Bundesländern mit dem Vorstand und den hauptamtlich Tätigen des BHP für die erste Präsenztagung seit 2019 im H+Hotel in Hannover. Die angenehme Tagungsatmosphäre und die große Wiedersehensfreude trugen maßgeblich zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Ganz bewusst stand die erste Arbeitseinheit am Freitagabend ganz im Fokus von Wiedersehen, Kennenlernen und Austausch von Themen, Anliegen und Inhalten.

Arbeits- und Informationseinheiten wechselten sich während der Tagung ab und ermöglichten so einen umfassenden Einblick in die berufs- und fachverbandliche Arbeit. Eingeführt von Kai-R. Timpe, Geschäftsführer des BHP, der die wesentlichen Herausforderungen der berufs- und fachverbandlichen Arbeit am Samstagmorgen herausstellte, gestaltete Patrick Werth, Landesfachgruppensprecher Kinder- und Jugendhilfe NRW, einen Informationsblock zum Sachstand des neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes mit dem Schwerpunkt auszuarbeitender Schnittstellen zwischen den Handlungsfeldern der Heilpädagogik wie beispielsweise Frühförderung, Schule, Kindertagesstätten und weitere. Quintessenz der Ausführungen und vor allem der Diskussionen in den Arbeitsgruppen dazu ist, dass dieses Kinder- und Jugendstärkungsgesetzt alle Bereiche – in unterschiedlichem Ausmaß – betrifft und dass es eine entscheidend wichtige und zielführende Aufgabe für alle HeilpädagogInnen in den betreffenden Handlungsfeldern ist, sich dazu zu informieren, Rechtssicherheit zu gewinnen, und Prozesse individuell, aber auch gesellschaftlich mit zu formen.

Arbeitsergebnisse aus den Diskussionsforen zeigen deutlich unterschiedliche Handlungsebenen auf: berufsverbandliches Engagement von Vorstand und Geschäftsführung in den entsprechenden Gremien, Weiterbildungsangebote, Informationen, immer wieder aufbereitet in den einschlägigen Medien des BHP, um über die laufenden Prozesse und Gestaltungsräume bis 2028 zu informieren, aber auch die Vernetzung am eigenen Arbeitsplatz vor Ort und das Mitwirken in den entsprechenden Gremien.

In einem weiteren Informationsblock bildeten die anwesenden Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeitsschwerpunkte in der Arbeit der noch laufenden Vorstandsperiode ab und skizzierten, wie sich Arbeitsprozesse gestalten und in Ergebnissen ausgeformt werden, die sich beispielsweise dann auch in den jährlichen Geschäftsberichten niederlegen. Dies diente unter anderem dazu, zum Berufspolitischen Forum geladenen Gästen, die potentiell für die nächsten Vorstandswahlen kandidieren wollen, eine mögliche Entscheidungsgrundlage anzubieten.

Eine wichtige Arbeitseinheit befasste sich mit den Ergebnissen der Kennenlernrunde vom Freitagabend mit dem Ziel, weitere Unterstützung in der Arbeit mit den Landesfachgruppen seitens der Geschäftsstelle und der EAH zu bewerten und zu entwickeln, die Vernetzung in der konkreten Arbeit unter den FunktionsträgerInnen weiter auszubauen und damit die Qualität der BHP-Fachgruppen künftig noch besser zu sichern. Dazu wird das Vorbereitungsteam die Ergebnisse, die während des Forums nur präsentiert werden konnten, in der Nachbereitung aufarbeiten und die Ergebnisse in die entsprechenden Gremien einspeisen.

Und ein weiterer Meilenstein in der BHP-Fachgruppenarbeit konnte endlich gesetzt werden: der Bundesfachbeirat konstituierte sich und wird möglicherweise schon im Mai, spätestens aber in Präsenz im kommenden November seine Arbeit – und damit die Beratung des Vorstandes – aufnehmen.

  • Für das Handlungsfeld Frühförderung entschied die Bundesfachgruppe Carina Wingender, LFG1 aus Rheinland-Pfalz | Saarland, in den Bundesfachbeirat zu entsenden,
  • das Handlungsfeld Kita wird die Bundesfachgruppensprecherin schnellstmöglich in einer Zoomsitzung delegieren,
  • die Bundesfachgruppe Kinder- und Jugendhilfe entsendet Fred Kerl, Landesfachgruppensprecher LFG3, Sachsen-Anhalt, in das Gremium,
  • die Bundesfachgruppe Schule entschied, Henriette Fischer als Delegierte in den Bundesfachbeirat zu entsenden
  • Karen Riemann, LFG5, NRW, vertritt die Bundesfachgruppe Erwachsene Menschen mit Behinderungen,
  • Stefan Gentz wird für die psychiatrischen Handlungsfelder zunächst bundesweit aktiv sein und damit auch den Sitz im Bundesfachbeitrat einnehmen, sowie auch
  • Sandra Kapinsky als Landesfachgruppensprecherin für das Handlungsfeld Arbeit mit alternden Menschen den Sitz im Bundesfachbeirat für dieses Handlungsfeld übernimmt (in beiden Handlungsfeldern hoffen wir, über die Zeit auch Landesfachgruppen aufbauen zu können.
  • Astrid Bojko-Mühr vertritt aus der Bundesfachgruppe der Selbstständigen die Belange dieser Gruppe im Bundesfachbeirat.

Ein großer Dank gebührt dem Vorbereitungsteam rund um Vera Knüppel, Aileen Thatenhorst, Bianca Zerreis, Carina Wingender, Susanne Gentz, Zdenka Fischer und Patrick Werth für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung!

Informationen zur BHP-Fachgruppenarbeit finden Sie hier.

Offener Brief: Kinderrechte und das Gesetz über Digitale Dienste

Derzeit verhandeln der Rat der EU, das EU-Parlament und die EU-Kommission gemeinsam die finale Version des Gesetzes über Digitale Dienste (Digital Services Act, DSA). Mit dem Gesetz sollen große Tech-Konzerne, darunter Facebook, Google und Apple, strengeren Regeln der EU unterworfen werden. Geplant sind zum Beispiel wettbewerbsrechtliche Maßnahmen, die eine Monopolbildung verhindern sollen, aber auch eine verpflichtende Steigerung der Transparenz sozialer Medien, um Probleme wie Hassrede und Desinformation bekämpfen zu können.

32 Mitgliedsorganisationen der National Coalition Deutschland – darunter auch der BHP – haben sich jetzt in einem Offenen Brief an die beiden Bundesminister Robert Habeck und Volker Wissing gewandt und fordern, dass das Kindeswohl bei allen Maßnahmen des DSA vorrangig zu behandeln ist. Die VerfasserInnen befürchten, dass das Gesetz in Bezug auf die Wahrung der Interessen von Kindern nicht die höchsten erreichbaren Standards darstellt, sondern im Gegenteil die Interessen von Kindern in vielerlei Hinsicht sogar gefährdet.

Hier können Sie den offenen Brief nachlesen: Offener Brief Kinderrechte und das Gesetz über Digitale Dienste

Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde bis 20. Mai verlängert und fordert alle Unternehmen zu einem betrieblichen Basisschutz auf. Die Verordnung sieht vor, dass die Unternehmen Basisschutzmaßnahmen in betrieblichen Hygienekonzepten unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehen sowie besonderer tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren festlegen. Außerdem sollen die Beschäftigten bei der Wahrnehmung von Impfangeboten unterstützt werden.

Die Arbeitgeber müssen zudem weiterhin über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung und die Impf-Möglichkeiten informieren und letztere während der Arbeitszeit ermöglichen.

Die Änderungen traten am 20. März 2022 in Kraft und gelten bis einschließlich 25. Mai 2022.

Hier können Sie die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung einsehen.

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick: BMAS – Arbeitsschutz_Corona_FAQ

BMG verlängert Testverordnung bis Ende Juni

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (kurz TestV) bis zum 30. Juni unverändert verlängert. Die Testverordnung regelt grundsätzlich den Anspruch auf Testungen im Bereich der Prävention bezeihungsweise zur Bestätigung positiver Testergebnisse bei asymptomatischen Personen.

Bürgerinnen und Bürger können weiterhin mindestens einmal in der Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest, den sogenannten Bürgertest, erhalten. Kostenlose PCR-Tests können von ÄrztInnen bei Vorliegen von COVID-19 spezifischen Symptomen veranlasst werden. Fällt ein Antigen-Schnelltest positiv aus, hat die getestete Person einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses gemäß § 4b S. 1 TestV. Dies gilt auch bei Vorliegen eines positiven Selbsttests.

Die vollständige Verordnung können Sie hier nachlesen: zur Coronavirus-Testverordnung

Weitere Informationen zu nationalen Teststrategie.

Warnstreiks im Kitabereich gestartet

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen zu ersten Warnstreiks aufgerufen, die am 29. und 30. März durchgeführt wurden.

Ziel ist es, für die nächste Verhandlungsrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) im Mai deutlich zu machen, dass Mitarbeitende im Sozial- und Erziehungsdienst entschieden für ihre Forderungen eintreten und nicht hinnehmen werden, dass auch in der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam vom 21. bis 22. März 2022 keine substanziellen Verhandlungsangebote seitens der VKA vorgelegt wurden. Geplant sind auch Streikaktionen in den Bereichen Soziale Arbeit und Behindertenhilfe.

Informieren Sie sich über die Kita-Warnstreiks, die auch der Bremer Bürgermeister unterstütz, hier: Kita-Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen – WESER-KURIER und hier: Kita-Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen (merkur.de)

Info-Veranstaltung: Schule als Handlungsfeld für HeilpädagogInnen

Info-Veranstaltung: 09. Juli 2022 online, 10.00-14.30 Uhr

Das System Schule nimmt eine bedeutsame Position im Leben jedes Menschen sowie im gesellschaftlichen Kontext ein. Die UN-Behindertenrechtskonvention unterstreicht die Wichtigkeit und Brisanz eines gelingenden Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen. Für den Bereich Schule können spezifische Herausforderungen identifiziert werden, für deren konstruktive Bewältigung heilpädagogische Kompetenz zielführend ist.

Wir stellen Ihnen den Handlungsort Schule am 09. Juli im Rahmen einer Online-Veranstaltung vor!

Programm 09. Juli 2022

10.00 Uhr     Begrüßung

10.15 Uhr     Den Bildungsort Schule inklusiv gestalten – ein Handlungsfeld für HeilpädagogInnen | Prof. Dr. Ursula Böing

11.15 Uhr     Die Heterogenität des Systems Schule | Dr. Michaela Menth

11.30 Uhr     Vorstellung verschiedener Einsatzfelder (jeweils 30 Minuten, parallel in Breakout-Sessions)

                    Hort: Sabine Remmele

                    Regelschule: Michael Kreisel

                    Temporäre Lerngruppe: Oliver Kühne

                    Coaching Schulassistenz: Annegret Sprinkart

13.00 Uhr     Pause

13.30 Uhr     Wege zur Unterstützung gelingender Teilhabe für Kinder und Jugendliche – ein Bildungskonzept zur Verortung der Heilpädagogik im System Schule | Michael Kreisel

14.30 Uhr     Ende

Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail an bis zum 05. Juli 2022: info@eahonline.de

Zweite Verhandlungsrunde beendet: Kaum Fortschritte im Tarifkonflikt

Ver.di spricht von einem „enttäuschenden VKA-Auftritt in Potsdam„: Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst am 21./22. März 2022 zeigte noch einmal deutlich, dass sich die Verhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) als sehr schwierig gestalten und bisher kaum zu Annäherungen oder gar zu Ergebnissen führten. Die nächste Verhandlungsrunde wurde auf den 16. und 17. Mai 2022 verschoben.

„Die kommunalen Arbeitgebenden haben das Ausmaß der Personalnot und die damit verbundene permanente Belastung offenbar immer noch nicht verstanden. Anders ist ihr Verhalten nicht zu erklären“, kritisiert auch der dbb-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach (Deutscher Beamtenbund) die Verhandlungsführung des VKA in Potsdam. Im gesamten Themenkomplex einer grundsätzlichen Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes stehen sich die Verhandlungspartner derzeit noch ohne Zeichen der Annäherung gegenüber, ebenso wie zu Aspekten des Ausgleiches von Belastungen oder der Anerkennung von Stufenlaufzeiten beim Wechsel von Arbeitgebern. Im Gegensatz scheint sich die Arbeitgeberseite noch weiter zurückgezogen zu haben, als das in der ersten Verhandlungsrunde im Februar der Fall war.

In der Pressekonferenz für die TarifbotschafterInnen (ver.di) verwies Christine Behle darauf, dass auf der Seite der Arbeitgebenden eklatante Informationsdefizite zu den genauen Aufgabenstellungen in diesem Arbeitsfeld vorliegen, die zwei KollegInnen aus der Behindertenhilfe auszuräumen versuchten, was nur bedingt möglich war.

ver.di wird die kommenden Wochen bis zur nächsten Verhandlungsrunde im Mai konkret nutzen, um mit Gewerkschaftsmitgliedern und anderen Unterstützenden gezielt Druck aufzubauen. Dazu wird in den Wochen vor Ostern zu Aktionen vor Ort aufgerufen, in den Wochen nach Ostern sollten Warnstreiks ausgerufen werden.

Informieren Sie sich über die weiteren ver.di-Aktionen hier.

Wir informieren Sie weiterhin auf unserer Themenseite Tarifverhandlungen 2022.