Feierliche Einweihung des Hauses für Demokratie und Inklusion in Trebnitz
Bild: Darius Müller, Leiter des Schlosses Trebnitz, begrüßt die Gäste zur feierlichen Einweihung
Am 29.08.2025 fand die feierliche Einweihung des Hauses für Demokratie und Inklusion in Trebnitz statt. Zentraler Bestandteil des Hauses ist das Internationale Archiv für Heilpädagogik des BHP. Der BHP hat das Archivgebäude Anfang des Jahres an den Schlossverein in Trebnitz verkauft, zu dessen Campus das Gebäude gehört. Mit dem Verkauf des Gebäudes verbunden ist der Auftrag an den Schlossverein, den Bestand des Internationalen Archivs für Heilpädagogik fortzupflegen und die Archivtätigkeiten in die Projektarbeit des Schlossvereins einzubinden. Das nun eröffnete Haus für Demokratie und Inklusion führt diesen Auftrag nun aus und soll Projekte initiieren, die den Zusammenhang zwischen inklusiven gesellschaftlichen Strukturen und Demokratie als Gesellschaftsmodell aufzeigen.
Der BHP Vorsitzende Prof. Dr. Heinrich Greving betonte in seinem Grußwort im Rahmen der feierlichen Eröffnung, dass die Heilpädagogik als Disziplin und Profession ihren Teil dazu leiste, demokratische Leitlinien zu stärken, da sie Inklusion als Ziel und Konzept der Arbeit von Heilpädagog:innen in den gesellschaftlichen Diskurs einbringe. Im weiteren Verlauf wurde auch eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen dem Haus für Demokratie und Inklusion und dem Sonderpädagogischen Bildungszentrum Owinska (Polen) unterzeichnet. Als Fachreferentin wird Frau Ilona Petschick die Geschicke des Hauses für Demokratie und Inklusion zusammen mit dem Leiter des Schlosses Trebnitz, Herrn Darius Müller, steuern. Der BHP freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
BHP und vds veröffentlichen Stellungnahme zu Multiprofessionellen Teams in Bildungseinrichtungen
Der BHP hat gemeinsam mit dem Verband Sonderpädagogik (vds) eine Stellungnahme veröffentlicht, die die Stärkung Multiprofessioneller Teams in Bildungseinrichtungen fordert.
Gerade weil aktuell verschiedene Bildungskrisen zu kumulieren scheinen, dürfe die rechtliche Selbstverpflichtung Deutschlands zum Ausbau des inklusiven Bildungssystems nicht in Vergessenheit geraten, warnen die beiden Verbände in ihrem gemeinsamen Papier. Ein zentralen Ansatzpunkt zur Etablierung inklusiver Strukturen im Schulsystem fordert die Stellungnahme eine verstärkte Entwicklung und Einsetzung Multiprofessioneller Teams in Schulen.
Zu Multiprofessionellen Teams gehören neben den Lehrkräften verschiedene Fachkräfte in unterschiedlichen Funktionen, wie beispielsweise:
- Fachkräfte für Schulsozialarbeit,
- Fachkräfte für Deutsch als neue Bildungssprache,
- Schulpsychologische Fachkräfte,
- Sonder- und Sozial-Fachkräfte,
- Heilpädagog:innen,
- Erzieherische und heilerziehungspflegerische Fachkräfte in der Unterrichtsassistenz,
- Gesundheitsfachkräfte und weiteres qualifiziertes Personal.
BHP und vds setzen sich in diesem Zusammenhang außerdem dafür ein, im Rahmen multiprofessioneller Teamarbeit in allen Bildungseinrichtungen eine Koordinationsstelle inklusive Bildung für sonder- und sozialpädagogische Fachkräfte sowie für Heilpädagog:innen einzurichten. Diese Fachkraft koordiniert die Unterstützungsangebote im Sinne der angemessenen Vorkehrungen und berichtet der Gemeinschaft der jeweiligen Bildungseinrichtung regelmäßig in den dafür vorgesehenen demokratischen Gremien.
Die Stellungnahme können Sie hier herunterladen:
Informationen zum vds finden Sie auf der Verbandswebseite: www.verband-sonderpaedagogik.de/
Praxis Heilpädagogik - Teilhabe am Arbeitsleben
Aus der Reihe Praxis Heilpädagogik gibt es jetzt neu das Papier Praxis Heilpädagogik – Teilhabe am Arbeitsleben. Autorin des Papiers ist Dr.in Caren Keeley, die die Aufgaben, Herausforderungen und Ziele von Heilpädagog:innen in diesem Arbeitsfeld beschreibt.
Die BHP-Praxispapiere stellen die aktuelle Situation im Handlungsfeld komprimiert dar und erörtern die Aufgaben und Ziele heilpädagogischen Handelns. Typische Handlungs- und Bildungskonzepte werden vorgestellt und rechtliche Rahmenbedingungen skizziert. Abschließend zeigen die Praxispapiere Entwicklungen und Perspektiven für heilpädagogisches Handeln auf und ordnen diese ein.
Das Praxispapier Teilhabe am Arbeitsleben können Sie hier herunterladen:
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Das Praxispapier Heilpädagogik - Eingliederungshilfe Teilhabe am Arbeitsleben skizziert die Arbeit von Heilpädagog:innen und aktuelle Herausforderungen im Arbeitsfeld.
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Weitere Praxispapiere finden Sie hier: Arbeitshilfen und Positionspapiere
Neue Ausgabe der BHP-Fachzeitschrift heilpaedagogik.de erschienen
Die aktuelle Ausgabe 3/2025 der BHP-Fachzeitschrift heilpaedagogik.de ist erschienen. Im aktuellen Themenheft "Fokus Person" finden Sie auch das Programm der 56. Bundesfachtagung sowie die Einladung zur Mitgliederversammlung des BHP. Außerdem informiert die heilpaedagogik.de über aktuelle berufspolitische Themen sowie über die verbandliche Arbeit des BHP.
Mitglieder des BHP erhalten die BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de vierteljährlich kostenfrei frei Haus. Nichtmitglieder können die Fachzeitschrift als Einzelexemplar oder im Abonnement beziehen.
Jetzt das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe anschauen und die BHP Fachzeitschrift online kaufen!
Neues Praxispapier erschienen: Praxis Heilpädagogik - Ambulante Jugendhilfe
Aus der Reihe Praxis Heilpädagogik gibt es jetzt neu das Papier Praxis Heilpädagogik – Ambulante Jugendhilfe. Autorin des Papiers ist Birgitt Höbeler-Gilhaus, die die Aufgaben, Herausforderungen und Ziele von Heilpädagog:innen in diesem Arbeitsfeld beschreibt.
Die BHP-Praxispapiere stellen die aktuelle Situation im Handlungsfeld komprimiert dar und erörtern die Aufgaben und Ziele heilpädagogischen Handelns. Typische Handlungs- und Bildungskonzepte werden vorgestellt und rechtliche Rahmenbedingungen skizziert. Abschließend zeigen die Praxispapiere Entwicklungen und Perspektiven für heilpädagogisches Handeln auf und ordnen diese ein. Sie sind eine eine Weiterentwicklung der BHP-Positionspapiere und lösen diese nach und nach ab.
Das Praxispapier Ambulante Jugendhilfe können Sie hier herunterladen:
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Das Praxispapier Heilpädagogik Ambulante Kinder- und Jugendhilfe skizziert die Arbeit von Heilpädagog:innen und aktuelle Herausforderungen im Arbeitsfeld.
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Weitere Praxispapiere finden Sie hier: Arbeitshilfen und Positionspapiere
BHP vereinbart engere Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Partnerverband NVO
Erstmals seit mehr als 15 Jahren fand am 18. Juni 2025 wieder ein Gespräch zwischen der Geschäftsführung und dem Vorstand des BHP mit der Geschäftsführerin des Niederländischen Partnerverbandes NVO, Frau Judy Hoffer, statt. Beide Verbände sind Gründungsmitglieder der Internationalen Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB). Die IGhB wurde 2005 gegründet, um die Arbeit unterschiedlicher europäischer Verbände rund um die Disziplin und Profession der Heilpädagogik besser abzustimmen, gegenseitige Unterstützung zu leisten und die Berufsbilder in den jeweiligen Ländern stärker zusammenzuführen.
Größter Mitgliedsverband der IGhB und damit auch größter europäischer Verband auf dem Fachgebiet der Heilpädagogik ist die NVO aus den Niederlanden. Mit mehr als 10.000 Mitgliedern hat die NVO in den Niederlanden einen hohen politischen Wirkungsgrad und gesellschaftliche Einflussmöglichkeiten. Anders als in Deutschland ist der Beruf der/des Heilpädagog:in – in den Niederlanden wird der Beruf als Orthopädagog:in bezeichnet – durch eine Kammerreglung gesetzlich strukturiert und Leistungen von Orthopädagog:innen werden durch die gesetzliche Krankenversicherung finanziert.
Insbesondere vor dem Hintergrund eines zuletzt verstärkt europaskeptischen Zeitgeistes haben sich BHP und NVO dazu verabredet, zukünftig wieder enger zusammen zu arbeiten. Ein erster Schritt dahin wird sein, dass ab 2026 gemeinsame Online-Veranstaltungen organisiert werden zu aktuellen wissenschaftlichen Studien und beruflichen Entwicklungen im Bereich der Heilpädagogik aus verschiedenen europäischen Ländern. Veranstaltungssprache bei diesen Online-Events wird Englisch sein. Im BHP wird dieser Prozess durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Greving begleitet. Weitergehendes Ziel ist es, zukünftig auch gemeinsame Präsenzveranstaltungen zu organisieren. Konkreteres hierzu soll zwischen BHP und NVO gemeinsam erarbeitet und abgestimmt werden.
Auf der diesjährigen Bundesfachtagung vom 07. bis 09.11.2025 in Erfurt wird das 20-jährige Bestehen der IGhB gefeiert. Der BHP freut sich, dabei einige Vertreter:innen aus anderen europäischen Partnerverbänden begrüßen zu dürfen. Judy Hoffer wird als Geschäftsführerin für den NVO ebenso dabei sein.
Das Pogramm zum 20-jährigen Bestehen der IGhB auf der Bundesfachtagung finden Sie hier.
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz tritt Ende Juni in Kraft
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) wurde am 15.06.2022 verabschiedet und definiert Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen, die nach dem 28.06.2025 in den Verkehr gebracht beziehungsweise erbracht werden. Darunter fallen unter anderem der gesamte Online-Handel, Hardware, Software, aber auch Personenverkehr oder Bankdienstleistungen.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz betrifft damit Hersteller, Händler und Importeure von bestimmen Produkten sowie Dienstleistungserbringer. Kleinstunternehmen (Unternehmen, die weniger als zehn Personen beschäftigen und entweder einen Jahresumsatz von höchstens 2 Millionen Euro erzielen oder dessen Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 2 Millionen Euro beläuft) sind vom Gesetz teilweise ausgenommen.
Das BFSG gilt für folgende Produkte, die nach dem 28.06.2025 in den Verkehr gebracht werden:
- Hardwaresysteme einschließlich Betriebssysteme
- Selbstbedienungsterminals: Zahlungsterminals, Geldautomaten, Fahrausweisautomaten, Check-in-Automaten, Selbstbedienungsterminals zur Bereitstellung von Informationen
- Verbraucherendgeräte mit interaktivem Leistungsumfang, die für Telekommunikationsdienste oder für den Zugang zu audiovisuellen Mediendiensten verwendet werden
- E-Book-Lesegeräte
Das BFSG gilt für folgende Dienstleistungen, die für Verbraucherinnen und Verbraucher nach dem 28.06.2025 erbracht werden:
- Telekommunikationsdienste
- Elemente von Personenbeförderungsdiensten: Webseiten, Apps, elektronische Tickets und Ticketdienste, Bereitstellung von Verkehrsinformationen, interaktive Selbstbedienungsterminals
- Bankdienstleistungen für Verbraucher
- E-Books und hierfür bestimmte Software
- Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr
Private sowie rein geschäftliche (B2B) Angebote unterliegen nicht dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Zudem sind Kleinunternehmen von den Anforderungen des BFSG ausgenommen. Als Kleinunternehmen sind Unternehmen definiert, die weniger als zehn Beschäftigte haben oder einen Jahresumsatz beziehungsweise eine Bilanzsumme von höchstens zwei Millionen Euro.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de/
Speziell zu barrierefreien Webseiten informiert die Aktion Mensch: www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/
Austausch und Vernetzung auf dem BHP-Landesfachtag in NRW
Am Freitag, den 13. Juni 2025, fand der BHP-Landesfachtag „Am Puls der Zeit – Heilpädagogik stark in NRW!“ statt. Etwa 120 Gäste waren nach Düsseldorf gekommen, um sich zur aktuellen Situation der Heilpädagogik im Bundesland auszutauschen und die Möglichkeit zur Vernetzung zu nutzen.
Der Landesfachtag überzeugte auch dieses Mal mit einem umfangreichen Programm. Den Auftakt machte Dr. Sabina Stelzig, die nach den Grußworten von BHP-Vorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Greving und Dr. Christof Stamm aus dem Referat Struktur und Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe NRW einen Vortrag zum Thema „Benachteiligungen und Teilhabe junger Menschen mit familialer Migrationsgeschichte“ hielt. Darauf folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Schnittstelle Heilpädagogik – Für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe“ unter Beteiligung der beiden großen Landschaftsverbände LVR und LWL. Jeanette Cremer aus dem LVR-Fachbereich Kinder und Familie, Fachberatung Inklusion und Cornelia Spitmann vom LWL-Landesjugendamt diskutierten mit Prof. Dr. Sabine Schäper von der Katholischen Hochschule Münster und Heike Zett, Inhaberin einer heilpädagogischen Praxis und BHP-Landesfachgruppensprecherin. Am Nachmittag luden verschiedene DenkRäume zur aktiven Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit den aktuellen Themen in NRW und darüber hinaus ein.
Durch die Tagung führte Frau Kristina Westerich-Esmailzadeh.
Bildungspolitisches Grundsatzpapier des BHP e.V. – Wegweiser für die Zukunft der Heilpädagogik
Der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. hat kürzlich ein Grundsatzpapier veröffentlicht, das die zentralen Grundlagen, aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Heilpädagogik in Deutschland beleuchtet. Es skizziert die Weiterentwicklung des Fachgebiets und setzt klare Impulse für eine inklusive, gerechte und zukunftsorientierte Bildung.
Das Papier beginnt mit einer umfassenden Betrachtung des Bildungsbegriffs aus heilpädagogischer Perspektive. Es betont, dass Bildung mehr ist als reine Wissensvermittlung: Sie ist ein ganzheitlicher Entwicklungsprozess, der die persönliche Entfaltung, soziale Teilhabe und Autonomie fördert. Besonders im Fokus steht die Überzeugung, dass alle Menschen, unabhängig von ihren Voraussetzungen, das Recht auf Bildung und vielfältige Möglichkeiten zur Selbstentfaltung haben. Dafür müssen Lernorte und Inhalte so gestaltet werden, dass sie für alle zugänglich sind. Dabei wird die Rolle der Heilpädagog:innen als Unterstützer:innen der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe hervorgehoben.
Zudem werden die hochschulische und fachschulische Aus- und Weiterbildung zum/zur Heilpädagog:in näher betrachtet. Dabei wird die Bedeutung einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis betont, um den vielfältigen Anforderungen im Berufsalltag gerecht zu werden.
Das Grundsatzpapier hebt außerdem die Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, das Schaffen von inklusiven Bildungssystemen und die zunehmende Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit hervor.
Laden Sie das Bildungspolitsiche Grundsatzpapier hier herunter:
Trauer um Martin Stahlmann
Nach langer und schwerer Krankheit – und dennoch unerwartet – ist Dr. Martin Stahlmann am 27.05.2025 gestorben. Sein Tod macht alle, die mit ihm zusammengearbeitet haben, traurig und betroffen.
Martin Stahlmann hat an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Neumünster als erster Studienreferendar mit heilpädagogischem Schwerpunkt von Beginn seiner Tätigkeit im Jahr 1992/93 das neue Team der Fachschule bereichert. Seine Persönlichkeit und seine herausragende heilpädagogische Expertise waren ein Geschenk für den damals dort neuen Weiterbildungszweig. Bis heute tragen viele konzeptionelle Ideen seine Handschrift. Er betonte schon früh die Bedeutung des fachlichen Austausches, sowohl regional als auch in nationalem und internationalem Rahmen, um aktuelle Forschungsergebnisse in der Ausbildung zu verankern. In Schleswig-Holstein sorgte er in engem Kontakt mit den anderen Fachschulen damit für eine Professionalisierung der Heilpädagogik – er war engagiertes Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft und der Lehrplankommission für die Fachschule für Heilpädagogik.
Durch vielfältige Veröffentlichungen zu aktuellen Themen der Heilpädagogik und durch eine rege Vortragstätigkeit war Martin Stahlmann weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt. Inklusion nicht nur zu lehren, sondern auch zu leben, war ihm eine Herzensangelegenheit. Auch hier konnte er durch sein großes Netzwerk wertvolle Spuren für die Weiterbildung in der Heilpädagogik und Heilerziehungspflege hinterlassen.
Im BHP engagierte sich Martin Stahlmann über Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen. Er war Mandatsträger in Schleswig-Holstein und hat sozial- und bildungspolitische Prozesse im Land für den BHP begleitet und mitgestaltet. Über viele Jahre war er zudem als Weiterbildungsreferent für den BHP tätig. Zuletzt war Martin Stahlmann an der Novellierung des BHP-Berufsbildes 2022 maßgeblich beteiligt.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen.
Morten Mensing und Kristin Nicolaisen

Martin Stahlmann










