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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland

Wir machen uns stark für Kinderrechte!

Unter diesem Motto fand am gestrigen Dienstag, dem 04.04 2017, ein gemeinsamer Festakt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIM) und der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Berlin statt. Anlass war das Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland vor 25 Jahren.

Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankern! – diese zentrale Forderung der beteiligten Institutionen bekräftigten noch einmal deutlich und ausführlich Bundesministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas in ihren Ausführungen. Heiko Maas formulierte es so: “Es wäre ein wichtiges Symbol, Kinderrechte ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. Kinder sind unsere Zukunft. “

Manuela Schwesig skizzierte die Meilensteine, die seit dem Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention am 5. April 1992 erreicht wurden:

  • Das Gesetz zur Ächtung von Gewalt in Erziehung trat im Jahr 2000 in Kraft,
  • im Jahr 2010 gab die Bundesregierung die Vorbehaltsregelung auf und nahm die UN-Kinderrechtskonvention umfassend an,
  • 2015 wurde die Monitoringstelle UN-Kinderrechtskonvention am Deutschen Institut für Menschenrechte eingerichtet.

Auch Schwesig betonte die besondere Rechtslage und Schutzbedürftigkeit von Kindern und unterstrich noch einmal ganz deutlich ihr persönliches Engagement, aber auch das des BMFSFJ für die Forderung nach der Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz.

Brauchen wir die Kinderrechte im Grundgesetz und wo stehen wir in 25 Jahren?

Im Podiumsgespräch unter der Moderation von Sandra Maischberger diskutierten Prof. Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition, Prof. Dr. Beate Rudolf, Leiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Manuela Schwesig und Heiko Maas auf der Grundlage ihrer Erfahrungszusammenhänge und Aufgabenschwerpunkten insbesondere folgende Aspekte: Was wurde bereits erreicht? Brauchen wir die Kinderrechte im Grundgesetz überhaupt? Und wo stehen wir in 25 Jahren?

Einig waren sich die Diskutierenden darin, dass die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und deren wirkungsvolle Ausgestaltung der nächste logische Schritt in der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention sind.

Die nachfolgende Fachveranstaltung wurde von Prof. Dr. Hüther mit dem Vortrag: „Weshalb Kinder ernstgenommen werden müssen“ und einem Bericht von Frau Mag. Schiffrer-Barac, Kinder- und Jugendanwältin Steiermark, die die Strukturen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Steiermark aufzeigte, gestaltet.

Aktiv mitgestalten konnten die Teilnehmenden den Fachteil über 4 Gesprächsrunden im Rahmen eines moderierten Speeddatings zu den Fragestellungen:

  • Welche positiven Beispiele erleben sie in der Umsetzung der Kinderrechte?
  • Welche Schwierigkeiten in der Umsetzung stellen sich dar?
  • Wie wäre eine Traumsituation in 25 Jahren?

Die abschließende Gesprächsrunde war offen für allgemeinen Austausch. Mit einem kleinen Imbiss und anregenden Tischgesprächen klang die Veranstaltung aus.

Weitere Informationen auf der Seite der National Coalition Deutschland.

Heiko Maas und Manuela Schwesig äußerten sich außerdem über ihre Twitterkanäle:

https://twitter.com/ManuelaSchwesig

https://twitter.com/heikomaas

Impulse für die Kinder- und Jugendhilfe: 16. DJHT in Düsseldorf

Für rund 30.000 Besucher war der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) vom 28. bis 30. März 2017 ein Ort der fachlichen Reflexion, der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches. Rund 250 Fachveranstaltungen wurden den Organsiationen vor Ort sowie einem interessierten Fachpublikum geboten.

Der diesjährige Kinder- und Jugendhilfetag, der von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) organisiert wurde, stand unter dem Motto „22 Mio. junge Chancen – gemeinsam. gesellschaft. gerecht. gestalten.“ Zu den zentralen politischen Themen des 16. DJHT gehörte die Verbesserung von Start-Chancen für Kinder und Jugendliche. Mehr als 400 Institutionen, Organisationen, Verbände, Vereine und Einrichtungen präsentierten sich auf dem DJHT. Darunter auch der BHP, der mit einem Stand vor Ort vertreten war.

Der BHP ist seit Ende April 2016 Mitglied in der AGJ Mitgliedergruppe „Personal und Qualifizierung in der Jugendhilfe“ und setzt sich u. a. für die Qualitätsentwicklung und den vermehrten Einsatz von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Kindertagesstätten ein.

Besucher des DHJT können den Veranstaltern ein Feedback zur Fachmesse geben unter https://www.jugendhilfetag.de/

Internationaler Tag der Heilpädagogik – 13. April

Die Internationale Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB) hat auf ihrer Oktobersitzung 2016 in Rom entschieden, den 13. April 2017 erstmals als Internationalen Tag der Heilpädagogik auszurufen und zukünftig jährlich zu begehen. Ziel des Internationalen Tages der Heilpädagogik ist es, die Heilpädagogik zu stützen und zu stärken, die Profession in der breiten Öffentlichkeit darzustellen, auf ihre Bedeutung zu verweisen und in Zeiten gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen couragiert und professionell für Teilhabe und Entwicklung einzutreten.

Der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. unterstützt die Idee und wirbt bei seinen Mitgliedern darum, diesem Tag besondere Beachtung zu schenken und in Zukunft auch mit Aktionen und Veranstaltungen darauf zu verweisen. Sollte dies nicht genau am 13. April möglich sein, können Aktionen dazu auch zeitnah um diesen Tag herum begangen werden.

Warum der 13. April?

Das INTERNATIONALE ARCHIV FÜR HEILPÄDAGOGIK | Emil E. Kobi Institut trägt den Namen des bedeutenden Schweizer Heilpädagogen Emil E. Kobi, dessen Todestag sich am 13. April jährt.

Sein Nachlass, welchen er dem BHP e.V. vermachte, war einer der maßgeblichen Gründe für die Entwicklung des Internationalen Archives für Heilpädagogik. Die Entscheidung für dieses Datum ist somit auch Ausdruck der Verbundenheit der IGhB mit dem Internationalen Archiv für Heilpädagogik in Trebnitz.

Weiterführende Links:

Internationale Gesellschaft heilpädagogischer Berufs- und Fachverbände (IGhB): http://ighb.eu/
Internationales Archiv für Heilpädagogik: http://www.archiv-heilpaedagogik.de
Emil E. Kobi: https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_E._Kobi

BHP auf dem Kinder- und Jugendhilfetag 2017 vertreten

Der BHP wird auf dem diesjährigen Kinder- und Jugendhilfetag mit einem Informationsstand vertreten sein und zu Fragen rund um das Thema Heilpädagogik beraten. Der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) findet vom 28. – 30. März in Düsseldorf statt und steht unter dem Motto „22 MIO. Junge Chancen“.

Der Fachkongress wird von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) und ihren Mitgliedsorganisationen durchgeführt und steht allen Interessierten offen. Mit seinen zahlreichen Veranstaltungen ist er die größte kostenlose Fortbildungsveranstaltung für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Der BHP ist seit Ende April 2016 Mitglied in der AGJ Mitgliedergruppe „Personal und Qualifizierung in der Jugendhilfe“ und setzt sich u. a. für die Qualitätsentwicklung und den vermehrten Einsatz von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Kindertagesstätten ein.

Der BHP wird auf dem dreitägigen Treffen, welches nach Einschätzung der Veranstalter 40.000 bis 50.000 Besucher anziehen wird, mit einen Informationsstand im Bereich F79 vertreten sein. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Stand des BHP über die neuesten berufspolitischen wie fachlichen Entwicklungen der Heilpädagogik zu informieren.

Die genauen Messezeiten sind:

28.03.2017: 13:30 – 19:00 Uhr
29.03.2017: 09:00 – 19:00 Uhr
30.03.2017: 09:00 – 14:00 Uhr

Informationen zum Standort des BHP auf dem DJHT finden Sie hier: https://www.jugendhilfetag.de/aussteller2017/

Debatte zur Ausbildungsreform PsychThG

Der Fachbereichstag Heilpädagogik (FBT-HP) und der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V.  haben zum Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Novellierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten ausführlich Stellung bezogen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme treten FBT-HP und BHP dafür ein, (heil-)pädagogische Kompetenzen in einem zukünftigen Psychotherapeutengesetz (PsychThG) curricular und methodisch zu verankern sowie das Recht von Menschen mit Behinderungen (und ihren Familien) zur Teilhabe an der psychotherapeutischen Versorgung angemessen zu berücksichtigen.

An den bisherigen Überlegungen des Ministeriums  zur Entwicklung einer modernen Psychotherapieausbildung kritisieren die Verbände u.a., den geringen Anteil pädagogischer Inhalte am Gesamtvolumen der Ausbildung (5%) sowie die fehlende Öffnung für Absolventinnen und Absolventen der Erziehungswissenschaften, der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik/ Inklusiven Bildung. Beide Verbände befürchten einen deutlichen Qualitätsverlust der Ausbildung zum „Psychologischen Psychotherapeuten“, wenn diese vorwiegend im Rahmen eines grundständigen Studiums erfolge und Berufs-, Leitungs- und Lebenserfahrungen in pädagogischen Institutionen und gesellschaftlich wichtigen Handlungsfeldern nicht mehr als hilfreiche oder bedeutsame Qualifikationen und Kompetenzen für die psychotherapeutische Arbeit gewertet würden.

Zudem kritisieren die Verbände, dass in der aktuellen Ausarbeitung des Eckpunktepapiers keine Aussagen zur Psychotherapie von Menschen mit Behinderungen getroffen würden. Nach Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention sei jedoch durch geeignete Maßnahmen zu gewährleisten, dass behinderte Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten (einschließlich rehabilitativer und auch psychotherapeutischer Maßnahmen) haben. Um diesen Rechtsanspruch tatsächlich zu verwirklichen, seien – auch und gerade in der Psychotherapie von Menschen mit Behinderungen – dezidierte Erfahrungen mit diesem Personenkreis unerlässlich. Hier dürfe es keine Barrieren für Absolventinnen und Absolventen heilpädagogischer Studiengänge in die psychotherapeutische Aus- und Weiterbildung geben, um aktuelle Versorgungslücken in diesem Bereich nicht weiter zu vergrößern, argumentieren die Verbände in ihrer Stellungnahme an das BMG.

Das Bundesministerium für Gesundheit hält eine Überarbeitung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG), das die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten regelt, für dringend geboten und legte im Oktober 2016 ein Eckpunktepapier vor. In diesem sprach sich das Ministerium für das Modell einer Direktausbildung im Rahmen eines fünfjährigen Hochschulstudiums der Psychotherapie aus. Der Fachbereichstag Heilpädagogik (FBT-HP) und der Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. sind an den vielfältigen Überlegungen zur Novellierung der psychotherapeutischen Ausbildung durch die Teilnahme an Gremien und Anhörungen sowie durch Stellungnahmen am aktuellen Diskurs aktiv beteiligt.

FBT-HP und BHP: Stellungnahme zur Novellierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten
Eckpunktepapier des BMG zur Novellierung der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten

Berufspolitisches Forum in Nürnberg

Vom 03. – 05. März 2017 trafen sich die ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder, Landesbeauftragten, Regionalsprecherinnen und Regionalsprecher, Fachbeiräte und die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BHP e.V. zum Berufspolitischen Forum. Tagungsstätte war das Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg.

Kolleginnen und Kollegen nutzen die Veranstaltung in vielfacher Hinsicht:

  • zum fachlich/inhaltlichen Austausch in kollegialen Gesprächen über die Situation und Befindlichkeit im Ehrenamt,
  • zum Aufnehmen von vielfältigen Informationen über die aktuellen Arbeitsvorhaben des Vorstandes und der Geschäftsführung (Arbeitsgruppe zum Bundesteilhabegesetz, Begleitung der Aktivitäten rund um die Diskussionen zur Reform des SGB IX, unterschiedliche Stellungnahmen, die erarbeitet wurden oder anstehen, ebenso wie umfangreiche Hinweise über die Kommunikationsstrukturen und –medien des BHP e.V. und die weiteren Arbeitsschritte in tariflichen Fragen),
  • zur Auseinandersetzung mit der Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt und zur Diskussion über ein geplantes Argumentarium, das zum Ziel hat, aktuelle Informationen über die Profession Heilpädagogik in kurzer, prägnanter Form ergänzend zu den bereits bestehenden Materialien darzustellen.

Breiten Raum nahmen grundsätzliche Überlegungen zur weiteren positiven Entwicklung der Regionalen Arbeit und zur Arbeit des Fachbeirates Teilhabe- und Handlungsfelder ein. Die Überlegungen zu einer Weiterentwicklung der Regionalen Arbeit zielen darauf ab, den Berufs- und Fachverband Heilpädagogik zukunftssicher und politisch wirksam zu stärken und auszubauen, seine Aufgaben und Anliegen aus den einzelnen Bereichen fundiert und professionell ergänzend zusammenzuführen.

Dieser Prozess wurde auf dem Berufspolitischen Forum angestoßen und soll nun innerhalb der Gremien beraten und im Rahmen einer Veranstaltung der Bundesfachtagung am Samstag, den 25. November 2017 vorgestellt und reflektiert werden. Alle Funktionsträgerinnen und Funktionsträger sind schon jetzt aufgerufen, sich diesen Termin vorzumerken!

Das nächste Berufspolitische Forum ist für das Jahr 2019 geplant.

EAH startet Weiterbildungsreihe „Personenzentrierte Teilhabeplanung“

Mit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) kommt gesellschaftlicher Teilhabe und Personenzentrierung für Menschen mit Behinderung ein neues Gewicht zu. Die strukturelle Auflösung der Kategorien stationär, teilstationär und ambulant der Leistungen für Menschen mit Eingliederungshilfebedarf geht einher mit der Notwendigkeit zur Unterscheidung von Leistungen zur Existenzsicherung von Fachleistungen. Die Leistungen sollen sich am persönlichen Bedarf orientieren und entsprechend eines bundeseinheitlichen Verfahrens personenbezogen ermittelt werden.

Das Entwickeln personenzentrierter Leistungen und die Begleitung in personenzentrierten Planungen und Prozessen erfordern eine gute Methodenkenntnis. Diese werden in der umfassenden Weiterbildungsreihe der Europäischen Akademie für Heilpädagogik (EAH) vermittelt. In insgesamt 8 Modulen erwerben die Teilnehmenden umfassende Kompetenzen für die Umsetzung Personenzentrierter Teilhabeplanung, darunter u. a.:

  • den Begriff der Personenzentrierten Teilhabeplanung darzulegen,
  • das Recht auf Beratung im Teilhabeplanungsprozess im BTHG zu verorten,
  • Leistungsansprüche von Menschen mit Beeinträchtigungen zu beschreiben, die sich aus dem BTHG ergeben,
  • Instrumente der Hilfebedarfsermittlung auf der Grundlage der ICF und der Personenzentrierung zu analysieren,
  • Möglichkeiten der barrierefreien Gestaltung von Informationen zu beschreiben,
  • einen Teilhabeplanungsprozess personenzentriert durchzuführen,
  • die eigene Person im Beratungsprozess zu reflektieren,
  • sich als Person sowie die Institution im Kontext örtlicher Teilhabeplanung zu verorten sowie
  • ein eigenes Beratungskonzept für Personenzentrierte Teilhabeplanung zu entwickeln und erste Praxiserfahrungen zu reflektieren.

Start der Weiterbildungsreihe ist im März. Weitere Informationen und Anmeldung unter: EAH Weiterbildung Personenzentrierte Teilhabeplanung

Internationale Zusammenarbeit wechselt den Geschäftsbereich

Der Vorstand des BHP hat in seiner Januarsitzung beschlossen, fortan die verbandliche Arbeit im Bereich der Internationalen Zusammenarbeit dem Geschäftsbereich 2 anzugliedern. Zugleich werden die Teilhabe- und Handlungsfelder der Heilpädagogik (vormals Geschäftsbereich 2) dem Geschäftsbereich 1 zugeordnet.

Damit geht der Geschäftsbereich Teilhabe- und Handlungsfelder der Heilpädagogik wieder zurück in die Verantwortung der BHP Vorsitzenden Dagmar Gumbert, die diesen bereits von 2006 bis 2014 leitete und ihn nun in neuer Funktion weiter als Beratungs- und Fachgremium des BHP Vorstandes stärken wird. Neu zuständig für den Geschäftsbereich Internationale Zusammenarbeit ist der stellvertretende BHP Vorsitzende Prof. Dr. Erik Weber. Erik Weber ist Studienleiter des international ausgerichteten Studienganges „Inclusive Education/Integrative Heilpädagogik“ an der Evangelischen Hochschule Darmstadt und verfügt über vielfältige internationale Kontakte, um den Geschäftsbereich Internationale Zusammenarbeit innerhalb der verbandlichen Arbeit weiter zu profilieren.

Bundesfachtagung 2017: Call for papers and participation!

Vom 24. – 26. November 2017 findet die 51. Bundesfachtagung des Berufs- und Fachverband für Heilpädagogik (BHP) e.V. mit dem Titel „Couragiert und professionell für Teilhabe und Entwicklung. HEILPÄDAGOGIK als politischer Auftrag“ in der Berliner Urania statt.

Erstmals wird der BHP am Freitag zwischen 16:00 und 18:00 Uhr das Messeforum HEILPÄDAGOGIK durchführen.
Ziel dieses Messeforums ist es, Aktionen, best-practice Beispiele, Akteure, neue Entwicklungen, Methoden, Einrichtungen, Dienste sowie Initiativen der Heilpädagogik vorzustellen und die Beteiligten mit den Besuchern ins Gespräch zu bringen.

Wenn Sie interessiert sind, im Rahmen dieses Messeforums einen Stand (schlichte Ausführung: Tisch, Stuhl, ev. Stellwand) anzubieten und/oder sich mit einem Kurzvortrag (maximal 20 Minuten) dem Publikum zu präsentieren, rufen wir Sie auf, bis zum 31. März 2017 ein maximal einseitiges Exposé bei uns einzureichen. In diesem Papier skizzieren Sie bitte Ihren Beitrag und zeigen auf, in welcher Form Sie sich darstellen möchten.

Im Rahmen dieses Messeforums am Freitag erheben wir keine Standgebühren.

Da wir nur begrenzten Raum zur Verfügung haben, bitten wir um Verständnis, dass wir unter Umständen nur eine begrenzte Auswahl von Bewerbungen berücksichtigen können.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Doris Albert unter doris.albert@bhponline.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 030/40605060.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge und Ihre Mitgestaltung unserer Tagung und bitten Sie, diesen Aufruf auch interessierten Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben – vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz gedenkt der Bundestag heute der Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen in diesem Jahr die sogenannten „Euthanasie“-Morde.

Die Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen jährt sich heute zum 72. Mal. Bei der offiziellen Gedenkstunde im Bundestag wird insbesondere an die Opfer der „Euthanasie“ im nationalsozialistischen Deutschland erinnert: „Wir gedenken in diesem Jahr besonders der Kranken, Hilflosen und aus Sicht der NS-Machthaber ,Lebensunwerten‘, die im sogenannten ,Euthanasie‘-Programm ermordet wurden“, betonte Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert in seiner Ansprache zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Schätzungen zufolge fielen im Machtbereich der Nationalsozialisten etwa 300.000 Menschen den sogenannten „Euthanasie“-Morden zum Opfer.

Hier können Sie die Rede von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert am 27. Januar 2017 zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus nachlesen:
https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2017/002/490682

Außerdem findet sich eine Zusammenfassung des Gedenktages auf den Seiten des Bundestages.