
In den Räumen des Landkreistages Baden-Württemberg fand am Freitag, den 26.06.2026 ein fachlicher Austausch zur Weiterentwicklung der Frühförderung statt. Im Mittelpunkt standen Fragen einer besseren Vernetzung zwischen Leistungen der solitären Frühförderung und der Komplexleistung Frühförderung vor Ort sowie Möglichkeiten einer verbesserten Übergangsgestaltung zwischen Frühförderung und Schule.
Für den BHP nahmen Geschäftsführer Kai-R. Timpe und Silvia Schmidt-Potzy, BHP-Fachgruppensprecherin Selbstständige, an dem Termin teil. Ebenfalls nahmen Vertretungen aus dem Kreis der Vereinbarungspartner der Landesrahmenvereinbarung Frühförderung sowie die Überregionale Arbeitsstelle Frühförderung Baden-Württemberg teil.
Der Austausch machte deutlich, wie wichtig abgestimmte Strukturen und eine verlässliche Zusammenarbeit der zuständigen Akteure vor Ort für eine gelingende Frühförderung sind. Hierzu sollen die Gespräche vor Ort geführt werden. Insbesondere an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Leistungsformen sowie beim Übergang von der Frühförderung in die Schule braucht es tragfähige Konzepte, klare Zuständigkeiten und eine gemeinsame Perspektive auf die Bedarfe von Kindern und Familien.
Der BHP setzt sich dafür ein, die fachliche Weiterentwicklung der Frühförderung aktiv zu begleiten und die Perspektiven der heilpädagogischen Praxis in fachpolitische Prozesse einzubringen. Ziel bleibt es, Frühförderung als niedrigschwellige, interdisziplinäre und familienorientierte Leistung weiter zu stärken.
