Sekundäre Traumatisierung | Psychohygiene
24.09.2027 – 25.09.2027
ECN - Evangelischer Campus Nürnberg, Bayreuther Str. 1, 90409 Nürnberg
20.08.2027
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen begegnen in ihrem professionellen Alltag Menschen, die sich durch deutlich auffallendes Verhalten auszeichnen.
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit traumatisierenden Erfahrungen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Empathie mit der anderen Person und Schutz des eigenen Selbst. Das Hören von Erzählungen traumatisierender Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen kann zur sog. sekundären Traumatisierung führen, d. h. zu einer Traumatisierung, die nicht aus einem direkten Erlebnis resultiert, sondern aus zu hoher Anteilnahme am Schicksal des anderen.
Arbeiten an Selbstfürsorge und Psychohygiene stellen einen essentiellen Teil heilpädagogischer Fachlichkeit dar. Neben Selbstreflexion stellen leiblich-ästhetisch-sinnliche Erfahrungen eine bedeutsame Ressource für die eigene Person dar. Ausgehend von dieser Annahme wird die Feldenkrais-Methode vorgestellt, in Übungen erfahren sowie deren Wirkungen reflektiert.
Das Seminar wird in dynamischen Wechseln zwischen theoretischen Anteilen und praktischen Übungen gestaltet.
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Pflichtbestandteil für das Zertifikat Heilpädagogische Traumaarbeit
Referentin: Heike Schmitt
Termine:
Freitag, 24. September 2027, 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 25. September 2027, 09:00-17:00 Uhr
Anmeldung bitte bis: 20. August 2027
Umfang: 16 Einheiten à 45 Minuten
Zielgruppe: Heilpädagog:innen
Gruppengröße: max. 20 Personen
Verpflegung: Mittagessen und Getränke sind in den Kosten enthalten
Veranstaltungsort:
ECN - Evangelischer Campus Nürnberg
Bayreuther Straße 1
90409 Nürnberg
Kosten:
Nichtmitglieder 415,00 €
Basismodul erforderlich – Ausnahme nach Rücksprache