Nicht sprechende Kinder mit Gebärden begleiten
24.09.2027 – 24.09.2027
Online
27.08.2027
Heilpädagog:innen begegnen in Krippe, Kita und Frühförderung immer wieder Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen (noch) nicht sprechen: Late Talker, Krippenkinder, Kinder mit Hörbeeinträchtigung, mit Verbaler Entwicklungsdyspraxie (VED), mit Mutismus oder nichtdeutscher Herkunftssprache. Die Fortbildung blickt auf verschiedene Ursachen, die den Sprachaufbau verhindern und arbeitet kindbezogene Unterstützungsmaßnahmen heraus. Ein Fokus liegt auf Gebärden der Deutschen Gebärdensprache. Diese bieten sich bspw. auch für Kinder im vorsprachlichen Bereich an; Gebärden bieten Kindern die Möglichkeit, sich mitzuteilen.
Da mit Gebärden mehrere Sinne angesprochen werden, haben sie sprachunterstützende Wirkung. Das hat großen Einfluss auf die Selbstwirksamkeitsentwicklung, eigene Regulationsmöglichkeiten und wirkt sich positiv auf den verbalen Spracherwerb aus.
Einen Seitenblick gibt es in die Gehörlosenkultur und in die Deutsche Gebärdensprache, die Versorgung mit Hörgeräten und CI sowie verschiedene Erkrankungsbilder.
Sollten heute begleitete Kinder auch im weiteren Lebensverlauf Gebärden nutzen wollen oder müssen, haben sie sich durch die erlernten Gebärden ein kleines Fundament mithilfe der Fachkräfte entwickelt und müssen keine Handzeichen umlernen. Das wäre der Fall, wenn andere gebärdenangelehnte Kommunikationssysteme vermittelt werden.
Hinweise für die praktische Umsetzung mittels pädagogischer Angebote mit Gebärdenzeichen und Unterstützung im Alltag mit Materialien sind großer Bestandteil der Fortbildung.
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Referentin: Mareike Völkel
Termin: Freitag, 24. September 2027, 08:30-16:00 Uhr
Umfang: 8 Einheiten à 45 Minuten
Anmeldung bitte bis: 27. August 2027
Zielgruppe: Heilpädagog:innen und weitere pädagogische Fachkräfte
Gruppengröße: max. 20 Personen
Format: Online via Zoom
Kosten:
BHP-Mitglieder 185,00 €
Nichtmitglieder 215,00 €