Datenschutz in Heilpädagogischen Praxen Sozialdatenschutz und EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
08.11.2027 – 09.11.2027
Online
01.10.2027
In heilpädagogischen Praxen werden eine Fülle von überwiegend sensiblen Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert. Die Weitergabe erfolgt intern sowie an Personen außerhalb der Einrichtung.
Zum Umgang mit diesen Daten stellen sich unter anderem folgende Fragen:
Welche Daten von Klient:innen, Kooperationspartner:innen und Mitarbeitenden dürfen erhoben, gesammelt, elektronisch gespeichert oder weitergegeben werden?
Dürfen Personen fotografiert oder per Video aufgezeichnet werden?
Wer erteilt bei getrenntlebenden Eltern eine Einwilligung zur Datenweitergabe?
Wie sind Daten vor unrechtmäßigem Zugriff oder Weitergabe zu schützen?
Wann sind die Daten zu löschen?
Welche Notwendigkeiten zur Regelung des Umgangs mit KI bestehen für Heilpädagogische Praxen?
Welche Praxen benötigen eine Datenschutzbeauftragte / einen Datenschutzbeauftragten?
Praxisinhaber:innen werden als Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung bei Verstößen u. U. haftbar gemacht: Abgesehen von möglichen Geldbußen nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung können auch Klient:innen und Mitarbeitende beispielsweise wegen Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts klagen und Entschädigung in Geld verlangen. Deshalb empfiehlt es sich, das nötige Grundwissen in einem Seminar zu erwerben.
Sie haben die Möglichkeit, sich folgende Kompetenzen zu erarbeiten:
Dazu erhalten Sie ein Skript mit Mustern zur Einwilligung/Schweigepflichtentbindung.
Referent: Winfried Bieda
Termine:
Montag, 08. November 2027, 16:30-19:30 Uhr
Dienstag, 09. November 2027, 16:30-19:30 Uhr
Umfang: 8 Einheiten à 45 Minuten
Anmeldung bitte bis: 01. Oktober 2027
Zielgruppe: Heilpädagog:innen und andere pädagogische Fachkräfte
Gruppengröße: max. 25 Personen
Format: Online
Kosten:
BHP-Mitglieder 120,00 €
Nichtmitglieder 160,00 €