Mehr als 3.000 Vertreter:innen von Regierungen und Organisationen aus 100 Staaten kamen in Berlin zum dritten „Global Disability Summit“ zusammen, um über konkrete Verbesserungen für die weltweit rund 1,3 Milliarden Menschen mit Beeinträchtigung und (drohender) Behinderung zu beraten. Kern der Amman-Berlin-Erklärung, die gestern (03.04.) von mehr als 80 Staaten und Organisationen auf dem Gipfel verabschiedet wurde, ist, dass künftig 15 Prozent der Mittel für Entwicklungshilfe für Inklusion eingesetzt werden. Insgesamt seien darüber hinaus mehr als 800 Selbstverpflichtungen eingereicht worden.
Zum Auftakt hatte Bundeskanzler Scholz gestern vor Rückschritten bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung gewarnt. Jordaniens König Abdullah II. machte auf die Lage in Konfliktregionen aufmerksam, wo Menschen mit Behinderung besonders verletzlich seien.
Weitere Informationen gibt es hier: www.bmz.de/gds-endet-mit-starken-zusagen-fuer-weltweite-inklusion