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O AktionsRaum:„Bekanntes“ nutzen – Synergieeffekte schaffen: Frühpädagogische entwicklungs- und bildungsdiagnostische Verfahren und ICF-basierte Teilhabe- und Förderplanung

Für die Beantragung von Eingliederungshilfe in Kitas sollte die Bedarfsermittlung seit 1.8.2025 ICF-basiert erfolgen (u.a. § 131 SGB IX Landesrahmenvertrag NRW), Kind-Umfeld-Diagnostik muss folglich die bio-psycho-soziale Perspektive der ICF beinhalten. Gleichzeitig sind pädagogische Fachkräfte verpflichtet, kindliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse regelmäßig zu dokumentieren (u.a. § 18 KiBiz NRW). Hierzu stehen lt. BeDo-Studie 44 verschiedene Verfahren zur Verfügung, wovon eine Kita im Schnitt vier nutzt (Damen et al. 2021). Diese Verfahren sind in der Regel jedoch nicht ICF-basiert.
Im AktionsRaum soll erörtert werden, ob und wie bildungs- und entwicklungsdiagnostische Verfahren für die ICF-basierte Teilhabe- und Förderplanung genutzt werden können. Erste Ergebnisse aus einem Lehrforschungsprojekt eines Master-Studiengangs Frühpädagogik werden vorgestellt, kritisch diskutiert und erweitert.

Literatur:
Damen, S., Fuchs-Rechlin, K. und Madeira Firmino, N. (2021). BeDo-NRW – Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Abschlussbericht. Fliedner Fachhochschule Düsseldorf