Der BHP vergleicht seit etwa einem Jahr die Fachkräftekataloge in den Kita-Gesetzen der einzelnen Bundesländer. Auffällig ist dabei, dass es in einigen Bundesländern für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die keinen Ausbildungsabschluss als staatlich anerkannte Erzieherin oder als staatlich anerkannter Erzieher haben, einschränkende Reglementierungen gibt. Beispielsweise dürfen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die eine Vorausbildung als Heilerziehungspflegerin bzw. Heilerziehungspfleger absolviert haben, in Baden-Württemberg erst nach einem Jahr im Gruppendienst eine Gruppenleitungs-funktion übernehmen. In anderen Bundesländern ist diese Frist nicht notwendig.

Der BHP setzt sich für ein einheitliches Berufsbild Heilpädagogin/Heilpädagoge in Deutschland ein. Wir arbeiten in den Bundesländern daran, die Beschäftigungssituation für Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Kindertageseinrichtungen zu verbessern. BHP Mitglieder können in der BHP Bundesgeschäftsstelle den aktuellen Stand der Synopse der Fachkräftekataloge in den Bundesländern anfragen. Senden Sie einfach eine E-Mail an: info@bhponline.de

Am 20. Mai 2016 führte der BHP zum Thema Qualitäts- und Professionsentwicklung ein „Berliner Gespräch zur Heilpädagogik“, u.a. mit Marion Binder aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Hier setzte sich der BHP ausdrücklich für die Beschäftigung von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in Kindertageseinrichtungen ein.