Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute einen Bericht zur Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen veröffentlicht. In dem Dokument „Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen – Überlegungen, Entscheidungsgrundlagen und Voraussetzungen“ beschreibt das RKI zunächst die Ausgangslage und die Rolle von Kindern als Krankheitsüberträger in der COVID-19-Pandemie. Da diese häufig einen asymptomatischen oder sehr milden Verlauf der Krankheit zeigten, würden sie dementsprechend oft nicht als SARS-CoV-2-Infizierte erkannt – wobei asymptomatische und präsymptomatische Übertragungen im aktuellen Infektionsgeschehen prozentual eine wichtige Rolle spielten.

Da es bislang keine gesicherten Erkenntnisse zur Rolle von Schulen und Kindergärten im aktuellen Infektionsgeschehen gäbe, empfiehlt das RKI, eine Wiedereröffnung mit epidemiologischen Studien zu begleiten, insbesondere auch um den Beitrag der Übertragung durch asymptomatische SARS-CoV-2-Träger in diesen Settings beurteilen zu können. Das RKI gibt in seinem Bericht zudem Empfehlungen zum Infektionsschutz bei Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen und Vorschläge für ein stufenweises Vorgehen.

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Wiedereroeffnung Bildungseinrichtungen (122.9 KiB, 550 downloads)