Sozialminister Karl-Josef Laumann hat in einer aktuellen Pressemitteilung der Freien Wohlfahrtspflege und den Beschäftigten im Sozialsektor für ihren unermüdlichen Einsatz in Zeiten der Corona-Krise gedankt und den sozialen Dienstleistern schnelle Hilfen zugesagt.

Um die Sozialdienstleister bei ihrem Einsatz in der Corona-Krise zu unterstützen und gleichzeitig angesichts wegfallender Einnahmen ihren Bestand zu sichern, hat die Landesregierung beschlossen, ein Landesausführungsgesetz zur Umsetzung des Bundesgesetzes über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Corona-Krise einzubringen. „Die sozialen Dienstleister sichern die soziale Infrastruktur in unserem Land. Mit dem Ausführungsgesetz schaffen wir klare Zuständigkeiten und ebnen den Weg für schnelle Hilfen für soziale Dienstleister in der Corona-Krise“, erklärte der Sozialminister. Die Hilfen nach diesem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz könnten zum Beispiel bei ausfallenden Angeboten und Leistungen in den Hilfen zur Erziehung greifen, wie etwa die soziale Gruppenarbeit, die sozialpädagogische Familienhilfe und die Erziehung in Tagesgruppen.

Das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz ist Teil des Sozialschutz-Paketes des Bundes. Danach sollen sich die sozialen Dienstleister aktiv in die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise einbringen und im Gegenzug vor den Auswirkungen der Corona-Krise geschützt werden.

Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen:

Mags 31.03.2020a (119.3 KiB, 73 downloads)