Der Landschaftverband Rheinland (LVR) hat in einem aktuellen Informationsschreiben erste Schritte einer Exit-Strategie für den Bereich der Eingliederungshilfe veröffentlicht. Als erster Schritt soll eine Änderung im Hinblick auf die ausgesprochenen Zutrittsverbote im Bereich der Einzelfördermaßnahmen der Frühförderung erfolgen, um negative Folgen für die Entwicklung der Kinder zu verhindern.

Ab dem 20. April gelten gemäß § 4 Abs. 7 Coronabetreuungsverordnung für interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen und Autismuszentren ausgesprochene Zutrittsverbote nur noch, soweit es sich nicht um Einzelförderungsmaßnahmen handelt. Das bedeutet, dass Frühförderstellen ab dem 20. April unter Beachtung der notwendigen Schutzvorkehrungen wieder ihre Arbeit im Rahmen der Einzelfördermaßnahme aufnehmen können.

Das vollständige Informationsschreiben können Sie hier herunterladen:

2020-04.20- Informationsschreiben Zur Exit-Strategie Für Die Eingliederungshilfe (1.0 MiB, 278 downloads)