Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informiert in einem aktuellen Schreiben über den Betrieb und die Finanzierung der Frühförderleistungen nach der sogenannten Exitstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bereits seit dem 20.04.2020 gelten die Betretungsregeln für interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen oder Autismuszentren nach der Exitstrategie Nordrhein-Westfalens nur noch, soweit es sich nicht um Einzelfördermaßnahmen handelt. Seit dem 20. April sind auch die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach dem SGB IX, die als Einzelmaßnahmen in Kooperationpraxen stattfinden, zulässig.

Der LWL erläutert weiterhin, dass die Landschaftsverbände die Finanzierungen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) nicht ab dem 20.04.2020 eingestellt haben, sondern diese zunächst bis zum 30.06.2020 fortgesetzt werden. Sofern der Normalbetrieb bis zu diesem Zeitpunkt nicht wiederhergestellt werden kann, sei eine Finanzierung nach dem SodEG auch darüber hinaus geplant.

Hier können Sie das aktuelle Informationsschreiben des LWL herunterladen:

Rundschreiben Frühförderung 05.05.2020 (361.1 KiB, 138 downloads)