Im Land Hessen wurde das Betretungsverbot für NutzerInnen interdisziplinärer und heilpädagogischer Frühförderstellen sowie anderer Anbieter bis zum 10. Mai 2020 verlängert. Dies geht aus einer zweiten Verordnung hervor, die vom 01. Mai bis zum 10. Mai 2020 gültig sein wird und eine Anpassung der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 23. März 2020 vornimmt.

In § 2 dieser Verordnung ist das Betreten von Kindertagesstätten nach unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen geregelt. § 7 Satz 1 des Artikel 2 der Verordnung legt fest, dass Nutzerinnen und Nutzer interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder nach § 46 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, heilpädagogische Praxen, Autismuszentren und familienentlastende Dienste der Behindertenhilfe nicht betreten oder in Anspruch nehmen dürfen. Angebote oder Therapiemaßnahmen im Rahmen der mobilen Frühförderung nach § 46 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, die nicht in den Einrichtungen nach Satz 1 stattfinden, sind einzustellen. Satz 1 und 2 gelten nicht, soweit die Inanspruchnahme des Angebots oder die Durchführung der Therapiemaßnahmen medizinisch geboten ist. Der Nachweis ist durch eine ärztliche Verordnung zu führen.

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