Ab dem 25. Mai können in Hessen Einzelförderungen durch interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen, heilpädagogische Praxen, Autismuszentren und familienentlastende Dienste der Behindertenhilfe wieder erbracht werden. Dies geht aus § 7 der konsolidierten Lesefassung (Stand: 25. Mai 2020) der zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (vom 13. März 2020) hervor, die mit dem heutigen Tag in Kraft (und mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft) tritt.

Die Einzelmaßnahme darf nur erfolgen, wenn

  1. a) ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, soweit keine geeignetenTrennvorrichtungen vorhanden sind, oder b) für die gesamte Dauer eines unmittelbaren persönlichen Kontaktes eine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 1a Satz 2 getragen wird und
  2. die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene eingehalten werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach Satz 1 Nr. 1 Buchst. b ist entbehrlich für Kinder unter 6 Jahren oder wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung, der Art der Dienstleistung, insbesondere aus pädagogischen Gründen, nicht getragen werden kann. Die Durchführung von Gruppenangeboten bleibt weiterhin untersagt.

Außerdem:
§ 2 regelt die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen,
§ 3 alle Fragen rund um die Schulbetreuung
§ 4 regelt den Betrieb von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Lesen Sie die gesamte Verordnung hier:
Veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen.