Die Freie Wohlfahrtspflege NRW fordert in einem Schreiben an Ministerpräsident Armin Laschet Unterstützung für die sozialen Verbände und deren Dienste und Einrichtungen im Sozialen Sektor. Anders als kommerzielle Anbieter dürften gemeinnützige Träger kaum Risikorücklagen bilden und seinen für Schließungen oder Ausfallzeiten strukturell nicht ausgerichtet, so Dr. Frank Hensel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW:

„Wenn Fachleistungsstunden nicht erbracht werden, Mutter-Kind-Kurhäuser und Rehaeinrichtungen leer laufen, Kostenträger ankündigen, dass für nicht zu erbringende Leistungen auch keine Kosten übernommen werden, aber alle Vorhaltekosten weiter zu Buche schlagen, werden Dienste und Einrichtungen in die Insolvenz gehen und während aber auch nach der Krise ausfallen. Zudem dürfen keine Konventionalstrafen aufgrund nicht erfüllbarer Leistungen drohen.“

Der BHP unterstützt die Freien Wohlfahrtspflege NRW in ihrer Forderung, dass öffentliche Finanzierungen weiter erfolgen und existenzgefährdende finanzielle Belastungen ausgeglichen werden.

Hier können Sie das Schreiben der Freien Wohlfahrtspflege NRW herunterladen:

2020-03-18 Ministerpräsident Laschet Corona-Krise (80.1 KiB, 30 downloads)

.