Nach einem Telefongespräch mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MASGD) gelten die Verordnungen für das Land Rheinland-Pfalz weiterhin so, wie sie in der Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (4. CoBeLVO) vom 17. April 2020 beschrieben sind. Sie trat am 20. April in Kraft und ist gültig bis zum 06. Mai 2020.
Hier besonders:
§6 mit den Inhalten zur Betreuung von Kindern in der Notversorgung (Definition der Personengruppen, die Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder in Kitas haben und der Kinder, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben)
Hier finden Sie die Rechtsgrundlagen und die Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Für heilpädagogische Leistungen treffen die Aussagen der Meldung vom 08. April 2020 zu:
Heilpädagogische Leistungen der Jugend- und Eingliederungshilfe können in Rheinland-Pfalz weiter stattfinden, sofern es sich nicht um Gruppenangebote handelt. Dies geht aus einer aktuellen Auskunft des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MASGD) Rheinland-Pfalz vor, die dem BHP vorliegt. Laut MASGD wird empfohlen, ambulante Maßnahmen – auch mobil und aufsuchend – fortzuführen, wenn sie in dieser Situation für die betroffenen Familien für das Wohl der Kinder mit Behinderungen notwendig sind. Ob kontaktlose Leistungen (zum Beispiel Angebote per Video oder Telefon) vergütet werden können, sei vorab von dem ambulanten Anbietern mit dem Kostenträger zu klären.
Das Ministerium verweist in seinem Schreiben darauf, dass nach § 8 Abs. 4 der „Corona-Bekämpfungsordnung Rheinland-Pfalz“ ein Betretungsverbot für Sozialpädiatrische Zentren sowie Autismus-Therapiezentren gelte. Medizinisch notwendige Behandlungen und Therapien sowie notwendige heilpädagogische Maßnahmen dürften jedoch durchgeführt werden. In
diesen Fällen gelte das Betretungsverbot nicht. Das Schreiben ist auf den 08.04.2020 datiert.