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Verlängerte Telefonzeit der BHP Bundesgeschaftsstelle

Zum 01. Oktober 2019 wurden die telefonischen Sprechzeiten der BHP Bundesgeschäftsstelle in Berlin erweitert. Der BHP ist seitdem auch Donnerstags bis 17:30 Uhr für Ihre Fragen telefonisch erreichbar.

Unsere neuen telefonischen Sprechzeiten im Überblick:

Montag: 14:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:30 Uhr
Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 – 13:00 und 14:00 – 17:30 Uhr
Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr

Außerhalb der telefonischen Sprechzeiten erreichen Sie uns per E-Mail an info@bhponline.de.

BHP Vorstand tagt und stellt Weichen für die Zukunft

Der Vorstand des BHP hat vom 20. bis 21. September in der neuen BHP Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Lichtenberg getagt und dabei wichtige Entscheidungen für die weitere Verbandsarbeit in den kommenden zwölf Monaten und darüber hinaus gefällt.

Dagmar Gumbert, BHP Vorsitzende, gratuliert Sybille Lenk

Hervorzuheben ist dabei die Wiederbeauftragung Sybille Lenks zur Redaktionsleitung der BHP Fachzeitschrift heilpaedagogik.de. Unter der Leitung Sybille Lenks hat sich die Zeitschrift des BHP in den Augen des Vorstandes inhaltlich und gestalterisch deutlich weiterentwickelt. Die Redaktionskonferenz tagt vier Mal im Jahr in Berlin und stellt in jeder Sitzung die jeweils folgende Ausgabe der Zeitschrift zusammen.

Zudem hat der Vorstand Herrn René Wenk als fünftes Mitglied in die Redaktionskonferenz der BHP Fach- und Mitgliederzeitschrift berufen. René Wenk ist Diplom-Heilpädagoge und als Dozent an der Korczak-Schule in Fürstenwalde sowie an der Fachschule für Heilpädagogik am SPI Berlin tätig. Er ist Mitautor verschiedener Publikationen mit dem Schwerpunkt Recht in der Heilpädagogik. Die Mitglieder des Vorstandes und der Redaktionskonferenz freuen sich auf die weitere Kooperation mit René Wenk.

Veranstaltungsprogramm der EAH verabschiedet

Außerdem wurde das Veranstaltungsprogramm der Europäischen Akademie für Heilpädagogik für das Jahr 2020 durch den Vorstand verabschiedet und damit der Entwurf der Geschäftsstelle bestätigt. Das neue Veranstaltungsprogramm zeichnet sich vor allem durch eine Vielzahl an neuen Einzelveranstaltungen aus, die an verschiedenen Veranstaltungsorten im gesamten Bundesgebiet durchgeführt werden.

Austausch zur Fachkräfteoffensive des BMFSJ

Ein weiteres Thema waren der Austausch mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur Fachkräfteoffensive in den vom Ministerium so genannten Erzieherberufen.

Den Brief des BHP sowie die Antwort des BMFSFJ finden Sie hier:

BHP Schreiben Fachkräfteoffensive Franziska Giffey (356.1 KiB, 103 downloads)

Das Antwortschreiben können Sie hier einsehen:

Antwort BMFSFJ Septemper 2019 (1.2 MiB, 100 downloads)

Fachgespräch zur tariflichen Eingruppierung von HeilpädagogInnen

Darüber hinaus wurde über die tarifliche Eingruppierung von HeilpädagogInnen im TVÖD – Sozial- und Erziehungsdienst sowie im TV-L gesprochen. Weitere Informationen zum Fachgespräch am 20.09.2019 mit Vertretern von ver.di und der GEW finden Sie hier. Besonders ausführlich wurde auch der aktuelle Stand hinsichtlich des Aufbaus und der Startphase der neuen BHP Landesfachgruppen besprochen. Die Unterstützung der Strukturen in den einzelnen Bundesländern ist ein Kernanliegen des BHP Vorstandes.

Die nächste Sitzung des Vorstandes findet am 21. November 2019 statt.

BHP Vorstand und Geschäftsführung führen Fachgespräch mit ver.di und GEW

Im Rahmen der Vorstandssitzung des BHP e.V. fand am 20.09.2019 in der BHP Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Lichtenberg ein Fachgespräch mit Björn Köhler, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand und Leiter des Organisationsbereiches Jugendhilfe und Sozialarbeit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), und Michael Dehmlow, Gewerkschaftssekretär für den Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen der Gewerkschaft ver.di, statt.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Frage nach einer Aufwertung des TVÖD – Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) im kommenden Jahr 2020. Dabei stellte der BHP Vorstand dar, dass es Ziel sein müsse, Erhöhungen im gesamten Entgeltsystem des Tarifwerkes zu erreichen. Ein für den BHP wesentlicher Punkt jedoch ist die Aufwertung der Entgeltgruppe S 9, in der HeilpädagogInnen ohne Leitungstätigkeiten in der Regel eingruppiert würden. Hier findet hinsichtlich der Entgeltwerte keine Differenzierung statt zwischen ErzieherInnen mit schwierigen Tätigkeiten und staatlich anerkannten HeilpädagogInnen. Der BHP fordert, dass dieses Thema in die kommenden Tarifverhandlungen aufgenommen wird, um den Qualifikationsmehraufwand von HeilpädagogInnen gegenüber ErzieherInnen gerecht zu werden.

Zudem wurde thematisiert, dass die Eingruppierung von HeilpädagogInnen im Schuldienst nach dem TV-L und der Lehrkräfteentgeltordnungen nicht qualifikationsgemäß ist. Und abschließend wurde der Aspekt der schwierigen Tätigkeiten besprochen, die kennzeichnend sind für die Entgeltgruppe S 12 im TVÖD SuE. Hier müssen nach Ansicht des BHP zeitgemäße Beispiele erarbeitet werden, um entsprechend schwierige Tätigkeiten charakterisierbar zu machen.

Der BHP versteht sich in Tariffragen als Partner der Gewerkschaften und setzt sich für eine Aufwertung der Vergütung von HeilpädagogInnen in den Tarifwerken des Öffentliches Dienstes und daran orientierter Dienste ein. Das Fachgespräch am 20.09.2019 fügte sich in eine Reihe von Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretungen der Caritas und der Diakonie sowie mit dem Geschäftsführer der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) ein. In den kommenden Monaten wird der BHP weitere Gespräche führen, um auf die Bewandtnis einer tariflichen Aufwertung von HeilpädagogInnen aufmerksam zu machen und diese einzufordern.

Weiterbildungsreihen der EAH im Jahr 2020 – Ein Ausblick

Das EAH Programm 2020 befindet sich kurz vor Drucklegung. Sie erfahren schon heute, wo bewährte Weiterbildungsreihen im kommenden Jahr stattfinden:

  • Psychomotorik in der Heilpädagogik (geschlossene Weiterbildungsreihe in 6 Modulen): Nürnberg
  • Personenzentrierte Teilhabeplanung (geschlossene Weiterbildungsreihe in 8 Modulen): Würzburg
  • Heilpädagogische Autismus-Beratung für Entwicklung und Teilhabe (modularisierte Weiterbildungsreihe in 7 Modulen): Bruchsal
  • Heilpädagogische Familienhilfe (geschlossene Weiterbildungsreihe in 7 Modulen): Frankfurt am Main
  • Kunst als Dialogprinzip – Freies künstlerisches Handeln in der Heilpädagogik (geschlossene Weiterbildungsreihe in 5 Modulen): Wuppertal
  • Heilpädagogische Traumaarbeit (modularisierte Weiterbildungsreihe in 7 Modulen): Nürnberg Heilpädagogische Spieltherapie (geschlossene Weiterbildungsreihe in 8 Blöcken): Berlin

Gerne können Sie sich bereits jetzt anmelden oder vormerken lassen. So sichern Sie sich frühzeitig einen Platz und profitieren vom Frühbucherrabatt!
Kontakt: eahonline.de/geschaeftsstelle/

BHP setzt sich für gesellschaftliche Wertschätzung und tarifliche Aufwertung von HeilpädagogInnen ein

Die Vorsitzende und die Geschäftsführung des BHP haben in einem Schreiben an die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey auf die tarifliche Situation von HeilpädagogInnen aufmerksam gemacht. Vor dem Hintergrund der Initiativen des Bundesfamilienministeriums für eine Verbesserung der Qualität und der Standards in der Kindertagesbetreuung verweist der BHP auf die besondere Bedeutung heilpädagogischer Fachkräfte für eine inklusive Kinderbetreuung und fordert eine stärkere Einbeziehung der Berufsgruppe in den öffentlichen Diskurs zur Fachkräfteoffensive in Kindertagesstätten und der Kinder- und Jugendhilfe.

Bei der aktuellen Debatte um eine qualitative Aufwertung der Kindertagesbetreuung und der „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“ werde die Bedeutung von HeilpädagogInnen für das Gelingen von inklusiven Strukturen in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nicht ausreichend abgebildet, so der Verband. Um die Qualität in der Begleitung, Betreuung und Unterstützung aller Kinder, also auch solcher, die aus unterschiedlichsten Gründen von Behinderungen betroffen und/oder von Behinderungen bedroht sind, auszubauen und zu verbessern, benötige es nicht nur eine Aufstockung der Personalschlüssel und die sächliche und fachliche Ausstattung entsprechender Einrichtungen, sondern auch einer qualitativ und professionell angemessene Ausbildung der Fachkräfte wie ErzieherInnen und HeilpädagogInnen sowie deren angemessene Entlohnung. Dabei sei es insbesondere vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen an die Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wesentlich, ErzieherInnen und anderen Fachkräften eine qualitativ gute und umfassende Weiterbildung zur staatlich anerkannten HeilpädagogIn zu ermöglichen und damit die angestrebte Verbesserung der Qualität und der Standards zu gewährleisten.

Im Schreiben wird zudem auf die tarifliche Situation von HeilpädagogInnen verwiesen, die in keinem angemessenen Verhältnisse zur Ausbildungssituation stehe. Obgleich eine große Mehrzahl der Berufsangehörigen im Erstberuf ErzieherIn oder HeilerziehungspflegerIn sei und nach einigen Berufsjahren noch eine weitere mindestens 1.800 Stunden umfassende Ausbildung zur staatlich anerkannten HeilpädagogIn absolviert, fände sich dieser lange und intensive Bildungsweg von HeilpädagogInnen tariflich praktisch nicht wieder, argumentiert der Verband im Schreiben.

Der BHP setzt sich für eine tarifliche Aufwertung von HeilpädagogInnen im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes sowie in den Arbeitsvertragsrichtlinien der kirchlichen Anstellungsträger ein. Aus Sicht des BHP kann eine Fachkräfteoffensive im Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Kinder- und Jugendhilfe nur gelingen, wenn damit auch eine materielle Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Fachkräfte, insbesondere HeilpädagogInnen in diesen Tätigkeitsfeldern eingeht.

Weitere Informationen zum „Gute-Kita-Gesetz“ und der „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher“:

www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/kinderbetreuung

Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Weiterentwicklung der Ausbildungen für (pädagogische) Fach- und Lehrkräfte im Bereich der Kindertagesbetreuung

„Wie kann ein klar gegliedertes und in sich stimmiges Ausbildungssystem für (pädagogische) Fach- und Lehrkräfte gestaltet werden, welches in Abstimmung mit den Anstellungsträgern passgenaue Führungs- und Fachkarrieren ermöglicht?“ Zu dieser Fragestellung hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (DV) eine Arbeitsgruppe einberufen, in der auch der BHP durch Heidi Fischer (Vorstandsmitglied) vertreten ist.

Hintergrund dieser Fragestellung ist eine enorme Expansion des Ausbildungsmarktes, der bundesweit inhaltlich wie strukturell immer heterogener und teils auch inkonsistenter wird: Der Bedarf an Fachkräften steigt mit der Anzahl der Kinder, die ab dem ersten Lebensjahr in einer Kindertageseinrichtung betreut werden. Auch sind die Ansprüche an die pädagogische Arbeit und damit auch an die Qualifikation der Fachkräfte gestiegen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Ausbildungen zeitlich kürzer, inhaltlich flexibler und zielgenauer qualifizieren. Die Befürchtung ist groß, dass diese Entwicklungen zu einer schleichenden Dequalifizierung im Sinne von „Kita kann Jede/r“ führen könnten.

Die Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung der Ausbildungen für (pädagogische) Fach- und Lehrkräfte im Bereich der Kindertagesbetreuung“ hat den Auftrag bis zum Ende des Jahres eine Empfehlung für die Kultusministerien der Länder und die Kultusministerkonferenz zu erarbeiten. In die Arbeitsgruppe berufen wurden u. a. VertreterInnen von Kultusministerien, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Kultusministerien, Ausbildungsstätten und Hochschulen.
Der BHP setzt sich in der Arbeitsgruppe dafür ein, dass die Heilpädagogik als Profession und Disziplin im Handlungsfeld Kindertagesstätte besser wahrgenommen und dadurch gestärkt wird.

Weitere Informationen zu den Fachausschüssen des Deutschen Vereins www.deutscher-verein.de

Stellungnahme zum Richtlinienentwurf des GKV-Spitzenverbandes

Der BHP und der Fachbereichstag Heilpädagogik (FBT-HP) haben eine gemeinsame Stellungnahme zum Richtlinienentwurf des GKV-Spitzenverbandes nach § 71 Abs. 5 SGB XI veröffentlicht.

Gemeinsames Anliegen der Verbände ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Fachkräften u.a. in der sogenannten Behindertenhilfe und damit eine fachlich hochwertige Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, die den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention und den Grundgedanken der Personzentrierung und Sicherung der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen entspricht.

Hier können Sie die gemeinsame Stellungnahme herunterladen:

Stellungnahme FBT-HP Und BHP Zu § 71 SGB XI (90.7 KiB, 288 downloads)

BHP Fachgruppenarbeit

Der Vorstand des BHP e.V. hat in seiner Sitzung vom 17. – 18. Mai 2019 folgende Kolleginnen und Kollegen als Landesfachgruppensprecherinnen und Landesfachgruppensprecher berufen:

Landesfachgruppe Erwachsene Menschen mit Behinderungen Thüringen

Julia Fischer

Martina Heller, die dem BHP e.V. lange Jahre in unterschiedlichen ehrenamtlichen Funktionen verbunden war, hat ihr Amt als Landesfachgruppensprecherin Erwachsene Menschen mit Behinderungen in Thüringen niedergelegt und freut sich, dass Julia Fischer in diese Funktion berufen wurde.

Landesfachgruppe Kita Niedersachsen | Bremen

Susanne Gentz

Landesgruppe Kinder und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt

Fred Kerl

Landesfachgruppe Schule Baden-Württemberg

Helena Schneider

Landesfachgruppe Arbeit in psychiatrischen Handlungsfeldern Niedersachsen | Bremen

Stefan Gentz

Wir wünschen den neu berufenen Kolleginnen und Kollegen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit alles Gute und viel Erfolg!

Zuständigkeitswechsel der Eingliederungshilfe in NRW: Fachgespräch mit den Landschaftsverbänden

Am 24.05.2019 fand in der Anna-Zillken-Berufsschule in Dortmund ein moderiertes Gespräch mit Vertretern des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) sowie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) statt. Thema der Veranstaltung war der Zuständigkeitswechsel für Leistungen der Eingliederungshilfe, die in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie im Rahmen der Frühförderung erbracht werden. Ab 01.01.2020 liegt die Zuständigkeit für diese Leistungen in Nordrhein-Westfalen bei den Landschaftverbänden.

Im Anschluss an das konstruktive Gespräch wurden mit den etwa 70 anwesenden heilpädagogischen AnbieterInnen sowie Angestellten in der Frühförderung gemeinsame Punkte für die weiteren Gespräche des BHP mit den Landschaftsverbänden abgestimmt. Initiiert wurde die Veranstaltung vom BHP e.V., vertreten durch die Landesfachgruppensprecherinnen Stefanie Zell (Frühförderung/NRW) und Eva-Maria Vogelheim (Selbstständige/NRW).

Mitglieder des BHP in NRW haben das Protokoll der Veranstaltung per E-Mail erhalten. BHP Mitglieder aus anderen Bundesländern können die Informationen bei Interesse per E-Mail an info@bhpagentur.de anfordern.

BHP führt erstes Fachgespräch mit der ak.mas

V. l. n. r.: Doris Albert, Rolf Cleophans, Kai-R. Timpe, Dr. Evelyn Schmidtke, Vera Knüppel und Carsten Offers.

Am 28. März 2019 führten die stellvertretende Vorsitzende des BHP Vera Knüppel, Geschäftsführer Kai-Raphael Timpe und die stellvertretende Geschäftsführerin Doris Albert ein Fachgespräch mit Rolf Cleophas und Carsten Offers aus dem Leitungsausschuss der Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas (ak.mas) sowie mit Dr. Evelyn Schmidtke, der Geschäftsführerin der ak.mas.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand das Ansinnen des BHP, die tarifpolitische Situation von HeilpädagogInnen in Deutschland zu verbessern. Insbesondere die Eingruppierung in die Entgeltgruppe S 9 im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes/Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD/SuE) stellt für den BHP eine zu geringe Vergütungsgrundlage für HeilpädagogInnen dar. Der BHP erläuterte die mit dieser Eingruppierung verbundenen Herausforderungen für die Berufsgruppe der HeilpädagogInnen und warb für eine Aufwertung im TVöD/SuE.

Von Seiten der ak.mas wurde das Ansinnen des BHP verstanden. Es wurde vereinbart, dass der BHP die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes bittet, sich mit der Eingruppierung von HeilpädagogInnen mit dem Ziel einer Aufwertung der Vergütung zu befassen.

Insbesondere vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Ausdifferenzierung sozialer Berufe sowie der hohen Nachfrage nach HeilpädagogInnen ist eine adäquate tarifliche Eingruppierung eine wesentliche Voraussetzung für die Attraktivität des Berufes. Der BHP wird zeitnah weitere Gespräche mit Gewerkschaften und weiteren Mitarbeiter-vertretungen führen, um die für eine tarifpolitische Aufwertung von HeilpädagogInnen zu werben.

Weitere Informationen zur tariflichen Eingruppierung von HeilpädagogInnen finden Sie hier.