Die Kandidatinnen und der Kandidat stellen sich vor

Sehr geehrte Mitglieder des BHP e. V.,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Folgenden stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des künftigen Vorstands unseres Berufs- und Fachverbandes vor. Der zu wählende Vorstand wird aus sechs Mitgliedern bestehen.

BHP Mitglieder können ab sofort ihre Briefwahlunterlagen in der BHP Geschäftsstelle anfordern. Wenden Sie sich hierzu bitte an den Mitgliederservice:
Gudrun Krahmann
E-Mail: gudrun.krahmann@bhponline.de
Telefon: 030/ 40 60 50 60


Die Kandidatinnen und der Kandidat:

Simone Danz

BHP Vorstandswahlen 2018 | Simone Danz

Simone Danz

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein zeitaufwendiges Ehrenamt zusätzlich zu übernehmen, ist keine einfache Entscheidung. Daher habe ich mir meine Kandidatur für die Vorstandswahl des BHP e. V. nicht leicht gemacht. Ich kam aber zu dem Ergebnis, dass mein Wunsch zu kandidieren aus dem ernsten Verantwortungsgefühl heraus resultiert, mich mit ganzem Herzen für die anstehende Weiterentwicklung der Wissenschaftsdisziplin wie auch der Profession Heilpädagogik einsetzen zu wollen. Die UN-Behindertenrechtskonvention macht es erforderlich, Heilpädagogik als „Enthinderungspädagogik“ völlig neu zu denken und eine normalitätskritische Haltung in Bezug auf Exklusionsrisiken, Leistungsdruck und Selektionsmechanismen in allen zukunftsöffnenden Bildungs- und Begleitungsprozessen zu unterstützen und zu fordern. Als praxiserfahrene Wissenschaftlerin und als Contergan-betroffene kann ich hier wichtige Impulse beisteuern.

Einige Informationen zu meiner Person: Meinen beruflichen Werdegang startete ich in Hannover mit einer Lehre im Gemüsebau, die ich trotz Behinderung erfolgreich abschloss. In dieser ersten Ausbildung entdeckte ich schnell mein Talent zum Anleiten und so schloss ich eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Arbeitserzieherin an, die mich beruflich für viele Jahre zur Arbeitstherapie beziehungsweise in verschiedene Tätigkeiten im Bereich der Sozialen Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Frühberatung und Frühförderung brachte. Parallel studierte ich ab 1995 Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und schloss das Studium im Jahr 2000 als Diplom-Pädagogin ab. Mit diesem Abschluss war ich dann von 1999 bis 2004 als hauptamtliche Dozentin und spätere Leiterin der F+U-Fachschulakademie für Pflege und Sozialberufe in Heidelberg in der Ausbildung von Erzieher/innen, Altenpfleger/innen und Heilerziehungspfleger/innen tätig. 2004 wechselte ich dann an die Fachhochschule in Frankfurt – zunächst als Fachbereichsreferentin im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit – und später, nach einem berufsbegleitenden Masterstudium (MBA, Hochschule Bremen) im Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, als Leiterin der Abteilung „Qualitätsmanagement-Entwicklung-Planung“. 2013 wechselte ich als Sachgebietsleiterin für die Studiengangsentwicklung an die Hochschule RheinMain Wiesbaden Rüsselsheim in die Abteilung „Hochschulentwicklung/Qualitätsmanagement“.

Meinen wissenschaftlichen Werdegang betrieb ich seit 2000 parallel zur Berufstätigkeit als Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen, zum Beispiel an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Fachhochschule Frankfurt (neu: FRA UAS) und der evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Fachliche Schwerpunkte waren „Behinderung als Ordnungsbegriff“, „Kollektive Reproduktionen von Normalität“, „Normalitätskonstruktion bei Fachkräften der Sozialen Arbeit“ sowie „Theorie der Behinderung“. 2015 habe ich meine Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Thema „Vollständigkeit und Mangel. Das Subjekt in der Sonderpädagogik“ nach langen Jahren erfolgreich abgeschlossen. 2016 erhielt ich einen Ruf an die Evangelische Hochschule in Ludwigsburg für eine Professur Inklusive Pädagogik und Heilpädagogik. In dieser Tätigkeit ist mir – neben der Realisierung praxisrelevanter Lehre und Forschung auf hohem wissenschaftlichem Niveau – insbesondere die Orientierung am gesellschaftlichen Auftrag zur Stärkung der Menschenwürde, zur Wahrung der Menschenrechte und zur normalitätskritischen Menschenrechtsbildung wichtig. Diese Aspekte zeichnen mich auch als Kandidatin für die Vorstandswahl des BHP e. V. aus.

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Heidi Fischer

BHP Vorstandswahlen 2018 | Heidi Fischer

Heidi Fischer

Als junge Diplom-Sozialpädagogin, mit zunehmend mehr Fragen als Antworten angesichts der beruflichen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe, bin ich eher zufällig auf die Heilpädagogik gestoßen. Schnell war mir klar: Heilpädagogik! Ja, das ist es! Nach dem Abschluss als staatlich anerkannte Heilpädagogin folgten Berufsjahre in der stationären Behindertenhilfe und im Bereich heilpädagogische Tagesstätte, zuletzt Lehrerin an der Fachschule für Heilpädagogik in Ravensburg, seit 2008 Fachbereichsleiterin.

Es folgten viele Weiterbildungen, unter anderem ein Masterabschluss in Erwachsenenbildung. Auf die Frage nach meinem Beruf lautet die spontane Antwort dennoch stets „Heilpädagogin“. Seit meiner Ausbildung Ende der 1980er-Jahre ist dies für mich der Beruf, der Menschen, auch angesichts komplexer Behinderungszustände, dabei unterstützt, Ziele, Wünsche und Lebensvorstellungen zu entwickeln und zu verwirklichen – im sozialen Miteinander und getragen von gegenseitiger Verantwortung.
Heilpädagogik habe ich nie als Handlungsansatz erlebt, der im Schonraum von Spielzimmern gegen Defizite „angeübt“ hätte, sondern als eine Form der Begegnung, die in der gemeinsam geteilten Lebenswelt Möglichkeits- und Proberäume erschlossen hat; das selbstverständliche Miteinander von Menschen unabhängig von Behinderung als Ziel.
Heilpädagogik ist für mich verbunden mit der Ermutigung des Gegenübers, Anliegen und Bedürfnisse zur Sprache zu bringen – unabhängig von Alter, Beeinträchtigung oder unangemessenen Rollenerwartungen. Solidarische Anwaltschaft für die, die sich nicht selbst vertreten können oder nicht gehört werden, ein wesentliches Prinzip.
Heilpädagogik ist eine Profession, für die es lohnt, sich einzusetzen. Als Vorsitzende der Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in Deutschland (STK) war mir wichtig, föderal bedingte Varianten der Ausbildung in einem Grundkonsens zu einen. Es ist gelungen, die Stärken dieser handlungsorientierten Ausbildung gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen weiterzuentwickeln und – über die Grenzen der Bundesländer hinweg – gegenüber Vertretern aus Politik und Verbänden darzustellen.
In mehr als zehn Jahren Vorstandstätigkeit für die STK habe ich erfahren, wie wichtig die politische und berufspolitische Arbeit des BHP ist. Ich habe die hohe Fachlichkeit und das Engagement der Mitarbeitenden der Geschäftsstelle sehr schätzen gelernt.
6 gute Gründe für die Mitarbeit im Vorstand des BHP e. V.

Ich möchte…

  • … dass auch Süddeutschland im Vorstand des BHP vertreten ist.
  • … meine Kreativität und Kompetenz im Hinblick auf anstehende Aufgaben und Projekte des BHP zur Verfügung stellen, um gemeinsam zukunftsorientierte Ideen zu entwickeln und umzusetzen, angesichts des schnellen gesellschaftlichen Wandels.
  • … an der Auseinandersetzung über ein zeitgemäßes Berufsbild mitwirken, welches das Spannungsfeld von notwendiger Fürsorge angesichts komplexer Behinderungszustände und der Eröffnung von Möglichkeitsräumen und Teilhabechancen im Blick hat.
  • … selbst berufspolitisch und fachlich „am Ball bleiben“ und Freude am fachlichen Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen haben.
  • … die Perspektive der Fachschulen und der FachschulabsolventInnen in den Vorstand des BHP einbringen.
  • … meinen Beitrag dazu leisten, dass Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in der Landschaft der sozialen Berufe in Deutschland den Platz erhalten, der ermöglicht, nachhaltig bei der Gestaltung einer inklusiveren Gesellschaft mitzuwirken.

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Dagmar Gumbert

BHP Vorstandswahlen 2018 | Dagmar Gumbert

Dagmar Gumbert

Persönliches: wohnhaft in Teutschenthal in der Nähe von Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt, verheiratet, zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelkinder

Berufliche Abschlüsse: Diplom-Lehrerin, Staatlich anerkannte Heilpädagogin, Systemische Beraterin

Tätigkeit: Lehrerin an und Leiterin des Fach- und Berufsfachschulzentrums Halle (u. a. mit einer Fachschule Heilpädagogik) – Träger ist die Europäische Bildungswerk für Beruf und Gesellschaft gGmbH

Ich kandidiere im November 2018 für den Vorstand des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e. V. Als inhaltliche Schwerpunkte für diese Arbeit sehe ich insbesondere die berufspolitischen Fragen im Rahmen der aktuellen Verbands-, Bildungs- und Sozialpolitik sowie die weitere Stärkung des Berufes Heilpädagoge/in in Deutschland und Europa.

Seit 1999 arbeite ich aktiv im BHP e. V. mit. Damals wurde die Landesgruppe Sachsen-Anhalt des BHP Sachsen-Anhalt in Halle gegründet, die ich in den ersten Jahren als Landesbeauftragte führte. Viele spannende Begegnungen und Aktivitäten in der regionalen Arbeit prägten meine Haltung zur Notwendigkeit der berufspolitischen Arbeit und meinen Respekt vor der engagierten Arbeit der verantwortlichen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in unserem Verband.

Im November 2006 wurde ich in den BHP Vorstand gewählt und war acht Jahre als stellvertretende Vorsitzende und seit 2014 als Vorsitzende des BHP tätig.
Schwerpunkte in meiner bisherigen Vorstandstätigkeit waren die Handlungs- und Teilhabefelder der Heilpädagogik sowie die berufspolitischen Themen hinsichtlich bildungs- und sozialpolitischer Entwicklungen und die internationale Arbeit.
Regelmäßig habe ich mich mit engagierten Kollegen/innen unseres Berufs- und Fachverbandes zu aktuellen Themen und Entwicklungen ausgetauscht, und gemeinsam mit diesen Expertinnen und Experten für die jeweiligen Teilhabe- und Handlungsfelder haben wir beraten, welche Aufträge und Initiativen sich für den BHP ergeben, um die Heilpädagogik in Deutschland weiter voranzubringen.
Weitere wichtige Themen im Rahmen meiner Vorstandsarbeit der letzten Jahre waren: die ständige Verbesserung der heilpädagogischen Ausbildung, das kritisch-kons-
truktive Begleiten des Inklusionsprozesses und die Prozesse bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes.
Dabei ist mir der persönliche Kontakt zu den BHP Mitgliedern und zu Fachkollegen/innen im heilpädagogischen Feld stets eine Herzensangelegenheit, ob im Rahmen der regionalen Arbeit oder in den BHP Gremien.

Gemeinsam mit den Kollegen/innen im Vorstand und in der Geschäftsstelle sowie mit den BHP Mitgliedern möchte ich mich auch in Zukunft für die Belange des BHP einsetzen und die heilpädagogischen Entwicklungen in dieser spannenden Zeit verantwortlich mitgestalten.

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Mike Haase

BHP Vorstandswahlen 2018 | Mike Haase

Mike Haase

Mein beruflicher Werdegang begann nach dem Abitur 2006 ganz klassisch mit dem Zivildienst in einer Wohnstätte für schwerbehinderte Kinder und Jugendliche. Mit den gesammelten Eindrücken aus den Begegnungen begann ich meine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und kurz darauf berufsbegleitend zum staatlich anerkannten Heilpädagogen in einer heilpädagogischen Kindertagesstätte. Seit Ausbildungsende bin ich für ein Stadtteilzentrum im Süden Berlins tätig, zunächst als Hortmitarbeiter an einer Förderschule, später als Einrichtungsleiter, Referent und seit diesem Jahr als stellvertretender Geschäftsführer. Berufsbegleitend studierte ich Heilpädagogik (BA) und befinde mich derzeit im Mastersemester eines Sozialmanagementstudiums, welches ich in diesem Oktober abschließen werde.
Zudem besitze ich eine Lehrbefähigung der Berliner Senatsschulverwaltung und unterrichte als freier Dozent mit dem Schwerpunkt Lebenswelten von Menschen mit Behinderung.

Als Mitglied im Vorstand des BHP sind mir vor allem berufspolitische Themen wichtig – also die Frage: Weshalb stellt die Profession der Heilpädagogik in der Arbeit mit Menschen (mit Beeinträchtigung) auch in der heutigen Zeit einen Mehrwert dar?
Nur wenn die Rahmenbedingungen für den Berufsstand stimmen, können wir als Heilpädagoginnen und Heilpädagogen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern bedarfs- und teilhabeorientiert unsere Klientinnen und Klienten begleiten. Darüber hinaus kann durch den Berufsverband auch die Verknüpfung aktueller gesetzlicher Entwicklungen, mit den wissenschaftlichen Themenfeldern und aktuell auftretenden Problemen der Praxis begleitet, diskutiert und beobachtet werden. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis innerhalb des Berufsverbandes ist mir daher auch ein weiteres großes Anliegen.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

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Sandra Kapinsky

BHP Vorstandswahlen 2018 | Sandra Kapinsky

Sandra Kapinsky

Staatlich anerkannte Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester, Dozentin der Fachakademie für Heilpädagogik/Regensburg
Cand. Bachelor der Pflegewissenschaften
Fachbeirat für Altenpflege im Bundesfachrat des BHP e. V.

In meiner 15-jährigen Tätigkeit als staatlich anerkannte Heilpädagogin habe ich mich praktisch und theoretisch vor allem mit dem Themenbereich Menschen mit Demenz beschäftigt. Ich war stets von der Bedeutung der heilpädagogischen Kerngrundsätze der Ressourcenorientierung, der systemischen Sichtweise und des empathischen Umgangs für eine erfolgreiche Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen überzeugt. Das enorm hohe Potenzial dieser heilpädagogischen Kompetenzen für die Arbeit mit Menschen mit Demenz hat mich aber dann doch noch einmal positiv überrascht. Sicher können hier und in vielen anderen Bereichen sozialer Arbeit mithilfe eines heilpädagogisch beeinflussten Zugangs noch viele Fortschritte erreicht werden.

Diese Sichtweise ist in vielen Bereichen noch nicht präsent. Dies zu ändern, betrachte ich als mein wichtigstes professionelles Ziel, sowohl in meinem alltäglichen Arbeitsumfeld als auch im Sinne eines gesellschaftlichen Umdenkens weg von einer konformitäts- und leistungsabhängigen Bewertung eines Individuums hin zu einer bedingungslos wertschätzenden Haltung. Um diese so dringend notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen ein kleines Stück voranbringen zu helfen, möchte ich für den erweiterten Bundesvorstand kandidieren.

Als Mitglied des Vorstandes würde ich weiter die Vernetzung und den Austausch der verschiedenen Disziplinen der Heilpädagogik in Deutschland und auch international vorantreiben. Von zentraler Bedeutung ist für mich dabei der persönliche Kontakt mit so vielen Verbandsmitgliedern als möglich, für welche ich gerne, wie schon in meiner Tätigkeit als Fachbeirätin, weiterhin als Ansprechpartnerin und Sprachrohr fungieren möchte. Nach außen hin möchte ich die gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz der Heilpädagogik über die inhaltliche Unterstützung der Presseaktivitäten und der öffentlichen Veranstaltungen des Bundesverbandes stärken.

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Vera Knüppel

BHP Vorstandswahlen 2018 | Vera Knüppel

Vera Knüppel

Berufsabschlüsse: Erzieherin; Diplom-Sozialpädagogin
Weiterbildung mit Zertifikat: Rhythmisch-musikalische Erziehung; Grundkurs Seelsorge
Berufstätigkeiten: Gruppenleiterin (Kindergarten, Internat, Schulkindergarten)
Lehrerin am evangelischen Berufskolleg in Wuppertal –
ab 1976 im Fachbereich Sozialpädagogik,
ab 1982 im Fachbereich Heilpädagogik mit den Schwerpunkten: Theoretische Grundlagen der Heilpädagogik, Methoden in der Heilpädagogik;
Praxisanleitung/-beratung und Leiterin des Bildungsganges

Die Mitarbeit in der Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in Deutschland (STK) wie auch in der LAG-HP-NRW war eine mir wichtige Zusatzaufgabe, um einerseits den beruflichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Schulen in NRW und anderen Bundesländern zu pflegen und andererseits gemeinsam in der Öffentlichkeit aufzutreten. Seit 2012 bin ich pensioniert, arbeite freiberuflich als Beraterin/Coach und biete Fortbildungen an.
In all den Jahren war ich in der kirchlichen Gemeindearbeit tätig: Kindergottesdienst, Jungschararbeit, Chorleitung, Seniorenarbeit, Leitungskreis.

Mit dem BHP bin ich seit seiner Gründung (1985) im Kontakt.

Meine regelmäßige Teilnahme an der jährlichen BHP Bundesfachtagung mit Studierenden, die Besuche der Vertreter des BHP in unserer Schule und die Zusammenarbeit in der STK überzeugten mich von der wichtigen und professionellen Arbeit des Verbandes, sodass ich Mitglied wurde und nun seit 2014 im Vorstand des BHP mitarbeite.
Warum ich „in meinem Alter“ noch einmal für den Vorstand kandidiere?
Wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt habe ich Zeit, viel Erfahrung und mittlerweile auch einen guten Ein- und Überblick in die Arbeit des BHP.
Aber wichtiger ist, dass ich davon überzeugt bin, dass auch die Berufsgruppe der Heilpädagoginnen und Heilpädagogen einen Berufs- und Fachverband braucht, der sie unterstützt, der Raum und Angebote schafft für den fachlichen Austausch sowie für Fort- und Weiterbildung und der die Berufsgruppe in der Öffentlichkeit vertritt, politisch wirkt und vieles mehr.

Mein Wunsch ist es, die Bedarfe unserer Mitglieder wahrzunehmen, diese mit den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und in der Geschäftsstelle zu thematisieren und gemeinsam zu entscheiden, welche Aktivitäten wir wie angehen können.
Ich möchte die Bundesgeschäftsstelle in Berlin in ihren Aufgaben durch kritisches Mitdenken und Mitentscheiden unterstützen, möchte an den Themen, die uns in den letzten Monaten beschäftigt haben, weiter arbeiten, möchte mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und Mitteln achtsam und verantwortlich, nach bestem Wissen und Gewissen, umgehen und meine Erfahrungen und Kompetenzen im Vorstand zur Verfügung stellen.

Vera Knüppel

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Cornelia Künzel

BHP Vorstandswahlen 2018 | Cornelia Künzel

Cornelia Künzel

Seit 24 Jahren bin ich staatlich anerkannte Heilpädagogin (seit 2004 Diplom-Heilpädagogin).
Seit 21 Jahren bin ich Mitglied im Berufs- und Fachverband für Heilpädagogik (BHP) e. V. und war von 1997 bis 2014 Landesbeauftragte in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit der Wahl in den Vorstand 2014 begann ein neuer, sehr interessanter und intensiver Abschnitt meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im BHP. Meine Einarbeitung in den Geschäftsbereich 3, Finanzen/ Internationales Archiv Heilpädagogik, und die Vorstandsarbeit bedeutete erst einmal: orientieren, einordnen, verstehen und die Zahlenreihen interpretieren. Mein Gefühlsbarometer war in dieser Zeit oft schwankend und manchmal dachte ich, au Backe, schaffe ich das???

Im vierten Vorstandsjahr erlebe ich mich in meiner Funktion sicher, insbesondere in der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem BHP Geschäftsführer Kai-R. Timpe, allen Vorstandskolleginnen und -kollegen sowie mit dem wunderbaren Team der Geschäftsstelle.

Deshalb habe ich großes Interesse daran, weiterhin im Vorstand mitzuwirken.
Die Ärmel sind hochgekrempelt, um die aktuellen und langfristigen berufspolitischen Themen, denen sich der BHP e. V. stellen muss, und die Herausforderungen der gesellschaftlichen (Wandlungs-)Prozesse sowie die Bedeutung der Heilpädagogik in der Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft im Beziehungsalltag anzupacken.

Mit einer soliden und sicheren Finanzpolitik und strategisch zukunftsorientieren Zielen und Entwicklungen in der Organisation des BHP sehe ich unseren Verband langfristig als einen attraktiven Ansprechpartner für unsere Mitglieder und als kompetenten Fachverband in der Politik und Wissenschaft.

Was sollten Sie noch über mich und meinen Berufsalltag wissen?
Lebensfreude, Bewegung, der besondere Draht zu meinen Mitmenschen sind für mich das Elixier, um neue Projekte in heilpädagogischen Handlungsfeldern zu entwickeln.
Ich arbeite seit 20 Jahren in einem Rostocker Unternehmen, das soziale Dienstleistungen (einige sind bundesweit einmalig) anbietet. Als (Heil-)Pädagogische Leitung arbeite ich mit den Mitarbeitenden nach heilpädagogischen Grundprinzipien und engagiere mich in der Interessenvertretung der Menschen, die unser Unternehmen begleitet.

Das Wichtigste in meinen Leben jedoch sind meine fünf Kinder, auf die ich unendlich stolz bin.

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