In einer aktuellen Pressemitteilung verurteilt der Verband Sonderpädagogik e. V. Inhalt und Tenor der kleinen Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion (BT-Drs. 19/1444) wegen der darin geäußerten nicht hinnehmbaren Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen. Der BHP schließt sich der Stellungnahme des VDS vollumfänglich an.

In einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung wollte die AfD Ende März wissen, wie sich die Zahl der Schwerbehinderten seit 2012 entwickelt habe, „insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen“ und wie viele davon einen Migrationshintergrund hätten. In ihrer Kleinen Anfrage stellt die AFD somit Behinderung nicht nur als vermeidbare gesellschaftliche Belastung dar, sondern suggeriert Zusammenhänge zwischen kultureller Herkunft, Familienehe und Behinderung.

Der VDS weist in seiner Stellungnahme diese „Verquickung auf das Schärfste zurück“ und fordert mit Verweis auf die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen alle demokratischen Kräfte auf, sich solchen behindertenfeindlichen Tendenzen entschieden entgegenzustellen. Der BHP schließt sich der Stellungnahme des VDS an und unterstützt seine Forderungen in vollem Umfang.

Hier können Sie die Stellungnahme des VDS einsehen.