Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am 07. Januar eine neue Allgemeinverfügung erlassen. In dieser finden sich Regelungen und Maßnahmen betreffend Werk- und Förderstätten für Menschen mit Behinderung, Frühförderstellen sowie Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke.

Unter Ziffer 2 wird für den Bereich der Frühförderung angeordnet, dass in allen Interdisziplinären Frühförderstellen eine unter Berücksichtigung coronaspezifischer Anforderungen angepasste Therapie, Förderung und Beratung für Kinder und deren Familien stattfindet. Zu diesem Zweck haben die Einrichtungsträger ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales sowie für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.
Zudem sollten Leistungen auch in alternativer Form (z. B. telefonisch, per E-Mail oder durch Nutzung digitaler Medien) angeboten werden.

Außerdem regelt die Verordnung, dass in der Frühförderstelle eine Maskenpflicht besteht. Diese gilt jedoch nicht für Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer MNB aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

Die vollständige Allgemeinverfügung können Sie hier ansehen: www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-2/