Seitdem die Bundesregierung in Absprache mit den MinisterpräsidentInnen zum 20. April 2020 erste Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen hat, die unter anderem eine stufenweise Wiederaufnahme des Schulbetriebes vorsehen, wächst der öffentliche und fachliche Druck auf den Bereich der Kindertagesbetreuung, für den ebenfalls Lockerungen eingefordert werden. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) beschreibt in einer aktuellen Stellungnahme, wie diese Lockerungen aussehen könnten und was aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft besondere Beachtung finden muss.

In der Stellungnahme „Von der Notbetreuung für Wenige zur Kindertagesbetreuung für Viele – Worauf es bei der Kita-Öffnung ankommt!“ veranschaulicht die AGJ mit welchen Herausforderungen ein Öffnungsprozess der Kitas verbunden ist und unter welchen Bedingungen eine mittelfristige Rückkehr zum Regelbetrieb gestaltet werden könnte. Hierfür fordert die AGJ einen bundeseinheitlich legitimierten, länderspezifisch ausformulierten und kommunal konkretisierten Fahrplan. Dabei müssten auch die Ängste und Befürchtungen von Kindern, Eltern und Fachkräften ernstgenommen werden. Als Mitglied der AGJ unterstützt der BHP die Stellungnahme und die darin enthaltenen Forderungen.

Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen:

AGJ-Stellungnahme Öffnung Kita (79.5 KiB, 137 downloads)